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Ohne Zukunft verblieben – Europas Kampfflugzeug der Zukunft

Von https://t.me/milinfolive

Frankreich und Deutschland haben das Scheitern ihres gemeinsamen Programms zur Entwicklung eines Kampfflugzeugs der sechsten Generation, des Future Combat Air System (FCAS), eingeräumt, das sie im Jahr 2017 begonnen hatten.

Ursprünglichen Plänen zufolge hätte der im Rahmen dieses Programms entwickelte NGF-Kampfjet (New Generation Fighter) bereits in den Jahren 2027/28 seinen Erstflug absolvieren und bis zum Jahr 2045 die französische Rafale und den deutschen Eurofighter Typhoon ersetzen sollen.

Logisch wäre gewesen, wenn der Ausbruch des Ukraine-Konflikts und die darauffolgende Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Europa die Europäer dazu bewegt hätten, ihre Pläne beschleunigt umzusetzen. Doch die Realität entpuppte sich als gnadenlos.

Bezeichnenderweise waren die Hauptgründe für die Einstellung des Projekts nicht technische, sondern eher politische und wirtschaftliche Probleme: Jahrelang konnten sich die beiden wichtigsten beteiligten Konzerne der beiden Länder, Airbus und Dassault, in vielen Punkten nicht einigen. Darunter fielen Projektleitung, Kontrolle über Schlüsseltechnologien und geistige Eigentumsrechte.

Auch die Unterschiede bei den Anforderungen der beiden Länder erwiesen sich als problematisch:

Frankreich plante den Mehrzweck-Düsenjäger als Träger von Atomwaffen und für Einsätze von Flugzeugträgern aus (denn das Land besitzt ja beides), was die Programmkosten erheblich in die Höhe trieb. Deutschland hingegen benötigte ein wirtschaftlicheres Flugzeug für konventionelle Missionen und für Flugplätze an Land.

Wie dem auch sei: Das Scheitern des FCAS ist ein schwerer Rückschlag für Europas erklärten Pläne zur strategischen Autonomie von den USA, zur militärischen Souveränität und zum Aufbau eigener robuster, von anderen Ländern unabhängiger Streitkräfte. Europas Unfähigkeit, sich untereinander über die Entwicklung eines eigenen, gemeinsamen zukünftigen Kampfflugzeugs zu einigen, wirft eine grundlegendere Frage auf: Wie wollt ihr denn eine gemeinsame Armee aufbauen?

Bloße Demagogie ist dies nämlich keineswegs: Die westliche Militärdoktrin der gesamten Nachkriegszeit beruhte stets auf der Erlangung der Lufthoheit, mit der dann der Sieg am Boden errungen werden soll. Doch von welcher Art von Luftdominanz und erst recht von welcher Unabhängigkeit von den USA in Verteidigungsfragen kann man sprechen, wenn man nun deren F-35-Kampfjets der fünften Generation beschaffen und auch künftig einen mehr als ernsten Blick auf die im Rahmen des NGAD-Programms entwickelten Kampfjets der sechsten Generation werfen muss?

Darüber hinaus kommen vor einem solchen Hintergrund auch Fragen zum paneuropäischen Programm für das Hauptkampfsystem für Bodentruppen (MGCS) auf, das die Hauptkampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Werden die Europäer denn nicht auch darüber erneut wie Schwan, Hecht und Krebs in Streit geraten, sich gegenseitig ausschließende Anforderungen an das Projekt sowie Bedingungen für dessen Lokalisierung in verschiedenen Ländern stellen und es schließlich frustriert aufgeben?

Die Situation mit FCAS zeigt, dass wahre militärische und technologische Unabhängigkeit von anderen Ländern mehr erfordert als Geld, Technologie und politische Erklärungen. Es bedarf der Kompromissbereitschaft und der Fähigkeit, mögliche Kompromisse zu finden, des Verhandlungsgeschicks in Schlüsselfragen und eines konsequenten Vorgehens. Solange die Europäische Union eine bunte Koalition von Ländern mit völlig unterschiedlichen Zielen bleibt, wird es offenbar unmöglich sein, solche Widersprüche wirksam zu lösen.

Das aber bedeutet, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir im nächsten Jahrzehnt eine vollständig autonome EU-Armee sehen werden, die nicht mehr von den USA und der NATO abhängig ist und zudem eine effektive, einheitliche Befehlsgewalt bei der Entscheidungsfindung zeigt.

Natürlich knallen in Washington angesichts dieser Nachricht die Sektkorken.

Das heißt aber nicht, dass Europa seine Pläne, einen eigenen Weg zu gehen, komplett aufgeben wird. Es bedeutet vielmehr, dass man dort den eigenen Zeitplan für die Umsetzung dieser Pläne dringend wird überarbeiten müssen. Dies beginnt mit einem Wandel weg von der Kultur des nationalen Protektionismus in der Verteidigungsindustrie und einem Übergang von den Wünschen einzelner Länder zu einer gemeinsamen strategischen Planung.

Übersetzt aus dem Russischen.

https://t.me/milinfolive ist ein russischer Telegram-Kanal, auf dem der anonyme Autor oder die Autoren kurze Kommentare und Analysen aus eigener Feder zu aktuellen militärischen und politischen Anlässen veröffentlichen und Kommentare Dritter nebst Nachrichten aus demselben Themenbereich reposten.

Dieser Beitrag wurde exklusiv für RT verfasst.

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"Fahnen-Gate" mit AfD: Klöckner verbietet Deutschlandfahnen

Wer darf die Deutschlandfahne zeigen und zu welchem Anlass? Nach Auffassung der Parlamentspräsidentin ist die Deutschlandfahne ein politisches Symbol – und darf entsprechend unerlaubt an der äußeren Fassade des Bundestages nicht gezeigt werden. Auch das kurzzeitige Schwenken zum Begrüßen einer vorbeiziehenden Demo ist nicht gestattet.

Die Strenge der Regelung erfuhren die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch und ihre Kollegen am eigenen Leibe, als ein Mitarbeiter die Demo des "M1llion Projekt" unter dem Balkon des Büros des AfD-Abgeordneten Stefan Keuter mit dem Schwenken einer Deutschlandfahne begrüßte.

Unten war ein Fahnenmeer aus Deutschlandfahnen zu sehen, die Menge skandierte: "Merz muss weg!" Der AfD-Balkon demonstrierte insofern gewissermaßen von oben her "mit". Doch die stimmungsvolle Aktion endete mit dem Einrücken der Polizei: Es bestünde der Verdacht, dass das Zeigen der Fahne auf dem Balkon gegen die Hausordnung verstoße, teilte ein Polizist mit – RT DE berichtete. Nun bestätigt von Storch, dass in der Tat auch Schwarz-Rot-Gold in den Büros verboten ist, wenn die Flagge von außen sichtbar ist. 

"Es soll tatsächlich wahr sein: Die Bundestagspräsidentin habe mir verboten, meine 🇩🇪-Fahne aus meinem Büro im Bundestag zu hängen. Geschweige denn zu schwenken. Nicht mal ins Fenster soll ich sie hängen dürfen",

schrieb sie zu ihrem auf X veröffentlichten Video am Mittwoch. Die Regelung bezeichnete die Politikerin als "gewaltigen Fehler" und wies daraufhin, dass der Bundestag "Dem Deutschen Volke" gehöre. Sie kündigte an, diese Frage weiterverfolgen zu wollen. 

Es soll tatsächlich wahr sein: Die Bundestagspräsidentin habe mir verboten, meine
🇩🇪-Fahne aus meinem Büro im Bundestag zu hängen. Geschweige denn zu schwenken. Nicht mal ins Fenster soll ich sie hängen dürfen. Wir müssen reden! Die rosa-TüTü-🌈 🦄 -Fahne steht damit nicht auf… pic.twitter.com/dkARXMkmNi

— Beatrix von Storch (@Beatrix_vStorch) June 10, 2026

Wie die JF am Mittwoch berichtete, ist das Anbringen von Fahnen in Fenstern der Büros von Bundestagsabgeordneten "grundsätzlich und unabhängig von der konkreten Symbolik nicht gestattet". Dies hätte ein Sprecher der von Parlamentspräsidentin Julia Klöckner (CDU) geführten Bundestagsverwaltung bereits im vergangenen Jahr betont. Es bestehe ein generelles Verbot, das auch Deutschland- oder Europafahnen sowie andere Fahnen und Aushänge betreffe, berichtet die Zeit.

Besonders empörend fanden die Abgeordneten Keuter und Storch die Gleichsetzung von Regenbogen- und Deutschlandfahne. Bereits früher hatte die Bundestagsverwaltung mehrere Abgeordnete dazu aufgefordert, an ihren Büros angebrachte Regenbogenfahnen zu entfernen. Begründet wurde das, wie auch nun im Fall Keuter und von Storch, mit der Hausordnung des Parlaments. Klöckners Sprecher erklärte, dass es sich um einen Routinevorgang handele. Die Bundestagsverwaltung war nach Angaben des Sprechers kürzlich von Abgeordneten darauf hingewiesen worden, dass in von außen sichtbaren Fenstern von Abgeordnetenbüros Regenbogenflaggen angebracht waren. Auch von Storch hatte einen Polizisten während des Einsatzes gegen die Deutschlandfahne darauf hingewiesen, dass in einem Büro gegenüber die Regenbogenfahne im Fenster hing. 

Von Storch kritisierte jedoch, dass Klöckner keinen Unterschied zwischen dem tatsächlich politischen Symbol Regenbogenfahne, mit dem "mehr Rechte für sogenannte Queere" gefordert würden, und der Nationalfahne gemacht würde, die für das deutsche Volk stehe, dem das Parlament gewidmet sei, wie gut lesbar über dem Hauptportal zu sehen sei.

In Paragraf 4 der Hausordnung des Bundestages heißt es konkret:

"Das Anbringen von Aushängen, insbesondere von Plakaten, Postern, Schildern und Aufklebern an Türen, Wänden oder Fenstern in den allgemein zugänglichen Gebäuden des Deutschen Bundestages sowie an Fenstern und Fassaden dieser Gebäude, die von außen sichtbar sind, ist ausnahmslos nicht gestattet."

Der aktuelle Vorgang klärte nun, dass dies auch die Deutschlandfahne betrifft, wenn diese ohne Genehmigung sichtbar gehisst wird. Die Nationalflagge weht gleichwohl natürlich offiziell sowohl vor dem Parlament als auch auf drei der vier Türme des Reichstagsgebäudes. 

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Spionage für Russland? Ex-Soldat im Fadenkreuz schwedischer Behörden

Die schwedische Staatsanwaltschaft verdächtigt einen 34-jährigen Mann der Spionage für Russland. Laut einer Presseerklärung wurde der Mann bereits Anfang Januar in Haft genommen. Am 15. Juni muss er sich in Stockholm vor Gericht verantworten.

In der Vergangenheit diente der Verdächtige nach Angaben der Behörden in den schwedischen Streitkräften und verfügte über Zugang zu vertraulichen Informationen. Im November 2025 sei er nach Moskau gereist und habe sich dort mit einem Vertreter der russischen Geheimdienste getroffen. Während des Treffens habe der Schwede versucht, Informationen zu übermitteln. Ob es ihm gelungen sei, präzisiert die Erklärung nicht.

Der Angeklagte muss sich außerdem wegen Stalkings im Zeitraum von Dezember 2025 bis einschließlich Januar 2026 verantworten. Des Weiteren sitzt er parallel zur laufenden Anklage wegen Anstiftung zum Mord in Untersuchungshaft. Aufgrund der laufenden Ermittlungen geben die Behörden derzeit keine weiteren Einzelheiten bekannt.

Laut schwedischen Medien war der Verdächtige zwischen 2018 und 2022 als IT-Berater für ein Unternehmen tätig, das mit den nationalen Streitkräften zusammenarbeitete. Im Jahr 2024 soll er sein eigenes Unternehmen im Bereich Cybersicherheit gegründet haben.

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Thüringens Ministerpräsident braucht künstliche Intelligenz

Auch wenn zu Recht kritisiert wird, dass Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt sich bei seiner Doktorarbeit bei Anderen bedient hat – dass sich Ministerpräsidenten ihre Reden und andere Texte schreiben lassen, ist völlig normal. Anders ist das vermutlich schon zeitlich nicht zu bewältigen.

Aber Voigt beziehungsweise dessen Redenschreiber hat sich erneut bedient, diesmal bei einer Künstlichen Intelligenz. Nachdem bekannt wurde, dass ein vermeintlich von ihm verfasster Gastbeitrag in der Welt überwiegend mithilfe von KI geschrieben wurde, hat sich das Portal Frag den Staat daran gemacht, auch andere unter der Autorschaft von Mario Voigt veröffentlichte Texte zu untersuchen.

So soll ausgerechnet seine Rede beim Gedenkakt für die Opfer der Nazidiktatur am 29. Januar 2025 von einer KI verfasst worden sein. Zu diesem Ergebnis sei das Analyseprogramm Pangram gekommen. "Auf unsere Frage, ob es zutrifft, dass Voigts NS-Gedenkrede vollständig durch KI generiert wurde, antwortete seine Regierungssprecherin nicht", schreibt Frag den Staat.

"Von elf analysierten Reden erkennt das Analysetool Pangram nur bei einem einzigen Text keine Hinweise darauf, dass der Text mit KI erstellt wurde."

Auch die Neujahrsansprache sei einer dieser Fälle. Voigt ist bekannt als Befürworter von KI: "Ich motiviere alle Mitarbeiter unserer Verwaltung, im Jahr 2026 alle modernen Instrumente für ihre Arbeit zu nutzen. Die KI ist längst Teil der modernen Kommunikation", erklärte er gegenüber dem Tagesspiegel. Auf jeden Fall ist jetzt bestätigt, dass seine Mitarbeiter seinen Rat beherzigt haben.

Die Thüringer Staatskanzlei beruft sich auf die aktuelle Rechtslage: "Eine generelle Kennzeichnungspflicht für Texte, die unter Nutzung von KI-Systemen erstellt oder unterstützt wurden (sic!), besteht nicht. Gleiches gilt auch für Textbeiträge in den sozialen Medien."

Ein Beitrag, der per KI für die FAZ geschrieben wurde, wurde von dieser bereits entfernt. Ob auch Voigt entfernt wird, muss sich noch zeigen. Jedenfalls verdichten sich die Hinweise, dass ein humanoider Roboter die KI-Texte vermutlich ebenso gut und deutlich kostengünstiger vortragen könnte.

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Vier Tote in Jekaterinburg: Linienbus rast in eine Kirche

In Jekaterinburg kam am Mittwoch ein Linienbus nach einer Kollision mit einem PKW von der Fahrbahn ab, erfasste auf dem Bürgersteig mehrere Menschen und prallte gegen eine Kirche.

Vier Menschen sind dabei ums Leben gekommen, wie die regionale Verkehrspolizei mitteilte. Die Zahl der Verletzten wird derzeit ermittelt, Medien berichten von mindestens zehn. Unter den Toten ist der lokalen Presse zufolge auch ein Kleinkind.

Nach Informationen des Telegramkanals SHOT behauptet der Busfahrer, er habe bei hoher Geschwindigkeit das Bewusstsein verloren und könne sich an nichts erinnern. Er könne sich nur erinnern, bei Grün losgefahren zu sein, danach sei ihm schwarz vor Augen geworden, er habe das Bewusstsein verloren und möglicherweise die Pedale verwechselt.

Das Kirchengebäude hat nach derzeitigem Stand keine größeren Schäden davongetragen. Es handelt sich um eine Kirche, die in den 1990er Jahren an der Stelle jenes Hauses errichtet wurde, in dessen Keller der offiziellen Geschichtsschreibung nach im Juli 1918 der letzte russische Zar und seine Familie erschossen wurden. Das sogenannte Ipatjew-Haus wurde im Jahr 1977 auf Geheiß des damaligen ersten Sekretärs der KPdSU im Bezirk Swerdlowsk, Boris Jelzin, abgerissen. 

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Maskenaffäre und kein Ende: Firma klagt auf 500 Millionen

Die Corona-Jahre haben die meisten bereits erfolgreich verdrängt, da kommt wieder einmal einer der ungeklärten Punkte vor Gericht: Eine Firma, die nach eigenen Angaben im März 2020 eine Vereinbarung mit dem damaligen Gesundheitsminister und heutigem CDU-Fraktionschef Jens Spahn über die Lieferung von Masken geschlossen hatte, klagt nun vor dem Landgericht Bonn auf insgesamt 500 Millionen Euro.

Das ist eine ganze Menge Geld, und nur 287 Millionen davon gehen auf den mündlichen Vertrag zurück, den die Firma mit dem Minister geschlossen zu haben meint. Der übrige Betrag sind Zinsen. Spahn hatte damals freihändig eine ganze Reihe von Aufträgen an allerlei Firmen vergeben; das einzige Kriterium war die Zusage, FFP-2-Masken zu einem Preis von 4,50 Euro pro Stück fristgerecht zu liefern. Spahn selbst hatte damals die vom Ministerium vorgesehenen 2,90 Euro auf diesen Betrag erhöht.

Der Untersuchungsbericht, der über die Maskenbeschaffung erstellt wurde, fiel für das Ministerium und für Spahn verheerend aus, da alle rechtlichen Vorgaben zu Vergaben missachtet wurden. Das Verfahren, das aktuell die Hamburger Textilfirma Pure Fashion Agency gegen den Bund führt, ist bei weitem nicht das einzige. Nur ein vergleichsweise spätes, andere Fälle waren bereits vor Erstellung des Gutachtens abgeschlossen, das Spahn im vergangenen Jahr ein katastrophales Versagen bescheinigte. Sieben Milliarden Euro wurden bereits für Masken gezahlt, die überhaupt nicht genutzt wurden, weitere sieben Millionen kostete 2023 die Entsorgung der nicht benötigten Masken. Pure Fashion wurde bisher nicht bezahlt, weil das Gespräch mit Spahn nach Auffassung des Bundes keinen Vertrag zustande kommen ließ.

Dessen Vorgehensweise unter anderem bei der Maskenbeschaffung führte, nicht überraschend, zu über 170 Strafanzeigen gegen den großzügigen Minister bei den Berliner Strafverfolgungsbehörden, wegen Vorteilsnahme und Untreue, unter anderem. Aber trotz des verheerenden Prüfungsberichts des Bundesrechnungshofs stellte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sämtliche Verfahren ohne Aufnahme von Ermittlungen im März dieses Jahres ein. Auch der Kauf der ehemaligen Villa des früheren US-Botschafters Richard Grenell zu einem deutlich vergünstigten Preis hatte für Spahn keine strafrechtlichen Folgen.

Sollte Pure Fashion das Verfahren gewinnen, gehen diese 500 Millionen selbstverständlich zulasten des Bundeshaushalts. Das ist fast das Doppelte des Betrags, den die BAföG‑Erhöhung, gegen die sich Spahn jüngst ausgesprochen hatte, weil kein Geld da sei, jährlich kosten würde.

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Lawrow: Botschafter Londons, Paris und Berlins bitten um Treffen im russischen Außenministerium

Die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands haben ein Treffen im russischen Außenministerium beantragt. Wie Sergei Lawrow, der Leiter des Ressorts, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz erklärte, wollten die Diplomaten mit seinem Stellvertreter sprechen. Das Ministerium habe einem solchen Treffen zugestimmt.

Lawrow stehe dem Vorhaben kaum optimistisch gegenüber, man werde den Botschaftern aber trotzdem zuhören. Es sei wenig wahrscheinlich, dass die Botschafter oder auch ihre Minister, falls sie irgendwo zusammenkämen, etwas mitteilten, was bei dem Treffen zwischen den drei Ländern und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij noch nicht erklärt worden sei. Bei dem Gespräch in London am Wochenende, so erinnerte Lawrow, sei eine Erklärung verabschiedet worden, die von Russland auf ruppige Weise praktisch eine Kapitulation fordere.

Nach Lawrows Ansicht hatten Großbritannien, Frankreich und Deutschland bereits ihre Chance, die Lösung des Konfliktes positiv zu beeinflussen. Stattdessen hätten sie jedoch als "Anti-Helden" agiert. Im Ergebnis habe sich Selenskij geweigert, das im April 2022 in Istanbul vereinbarte und paraphierte Dokument über die Grundlagen der Beilegung und Einstellung der Kampfhandlungen zu unterzeichnen.

Es bräuchte ein Wunder, damit die europäischen Länder ihre Position bezüglich der Ukraine und der Lösung des Konflikts änderten, dazu werde es aber wohl nicht kommen, fasste Lawrow zusammen.

Anfang Juni hatte der finnische Präsident Alexander Stubb erklärt, die Europäische Union sollte einen Dialog mit dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin einleiten. Auch eine Teilnahme der USA sei möglich, wenn ihre Außenpolitik mit den Interessen Europas im Einklang stehe.

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Kleinliche Rache Londons? Drohnen zerstören Krimkrieg-Panorama in Sewastopol

Von Anton Gentzen

Am frühen Mittwochmorgen haben "ukrainische" Drohnen eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Krim angegriffen und zerstört: das Panorama "Verteidigung Sewastopols 1854-1855", das der große Schlachtenmaler Franz Roubaud (französische Eltern, russische Seele) Anfang des 20. Jahrhunderts schuf. Architekt des nun beschädigten Gebäudes für das Rundgemälde war ein Deutschbalte: Friedrich Oscar Enberg. Auch eine interessante Lebensgeschichte: Er diente als Ingenieur beim Militär dem Zaren und den Sowjets und starb im Jahr 1937 natürlichen Todes in Jalta.

Mit großer Wahrscheinlichkeit war es ein gezielter Angriff – das Panorama ist von einem großen Park umgeben, militärische Objekte gibt es da schlicht nicht. Das Gebäude brannte aus, das Kunstwerk, das am 25. Juni 1942 nach einem deutschen Artilleriebeschuss schon einmal von Flammen bedroht war, damals aber von Soldaten und Seeleuten unter Einsatz ihres Lebens größtenteils gerettet werden konnte, ist für immer verloren. Die russische Militärhistorische Gesellschaft verspricht, es zu rekonstruieren, doch wie bei dem berühmten Bernsteinzimmer wird das neue Panorama eben ein neues sein, eine Nachahmung. Der Verlust des Originals, dazu noch eines mit dieser Geschichte, ist unwiederbringlich und eine Tragödie.

"Ukrainisch" ist im ersten Satz bewusst in Anführungszeichen gesetzt: Alle Spatzen der Welt pfeifen es längst von allen Dächern, dass die "ukrainischen" Drohnen in Europa hergestellt werden – in Dänemark, Polen, Deutschland und Großbritannien. Und auch bei der Aufklärung, Zielauswahl und Flugroutenprogrammierung spielt NATO-Personal eine erhebliche, vielleicht gar die entscheidende Rolle. All das sind "offene Geheimnisse". Der Angriff ausgerechnet auf die Erinnerung an den Krimkrieg, der nicht nur unter Russlands Historikern als der "Nullte Weltkrieg" gilt, bietet Gelegenheit, daran zu erinnern.

Es ist Fakt, dass die Maidan-Ukraine auch aus eigenem Antrieb die Einwohner des Donbass und der Krim terrorisiert. Wie ein eifersüchtiger Ehemann, der auch zwölf Jahre nach der Scheidung, seiner Ex nachstellt, ihr das Auto zertrümmert und die Wohnung anzündet, kann sich das Kiewer Regime (und seien wir ehrlich, auch beachtliche Teile des ukrainischen Volkes) nicht damit abfinden, dass die Menschen auf der Halbinsel sich dem ihnen feindlich gesinnten Nazi-Staat nicht unterwerfen wollten und ihren eigenen Weg gingen.

Der Stalker-Ehemann gehört in den Knast oder in die Psychiatrie, in beides sogar, nacheinander. Was machen wir aber mit der Ukraine? Wie und wodurch kann ein Volk zur Besinnung gebracht werden, das ehrlich-infantil davon überzeugt ist, dass ihm alle etwas schulden und niemand außer ihm Rechte hat? Das die zwei grundlegendsten Axiome jeder Ethik und Moral nicht kennt: "Tue keinem das an, was du nicht willst, dass andere es dir antun", und "Gestehe anderen das zu, was du für dich selbst in Anspruch nimmst". Wenn die Ukraine sich von Russland trennen darf, warum um alles in der Welt dürfen sich der Donbass und die Krim nicht von der Ukraine trennen?

Ja, die Ukraine terrorisiert den Donbass und die Krim. Tagtäglich. Auch nach zwölf Jahren lässt sie die Menschen dort nicht in Ruhe leben, hat ihnen das Wasser abgedreht, beschießt sie mit Drohnen und Raketen, tötet sie. Aber das Krimkrieg-Panorama? Ach kommt, ich habe sogar Zweifel, dass die Drohnenführer Kiews wissen, dass es dieses gibt – von der Kenntnis seiner Bedeutung für die russische Erinnerung ganz zu schweigen. Deren Metier ist mehr die Zerstörung von Kirchen, Studentenwohnheimen und Lenin-Denkmälern.

Nein, da gibt es zwei andere Nationen am anderen Ende Europas, die sich Zeit ihrer Existenz unter den Leitsätzen "Leben und leben lassen" und "Friss oder werde gefressen" beide stets für den letzteren entschieden. Die sich eine Zeit lang so vollgefressen hatten, dass die Sonne über ihren Imperien buchstäblich niemals unterging. Ja, die Rede ist von Frankreich und von Mikrobritannien ("Great" ist da schon lange nichts mehr, der König kann sich nicht einmal Personal leisten, das ihm die Anzüge bügelt). 

Anders als in Kiew ist in Paris und London die Erinnerung an jenen Krimkrieg des 19. Jahrhunderts immer noch präsent. In Paris heißen einer der zentralen Boulevards und eine der zentralen Metrostationen "Sebastopol". Die Benennung erinnert an die Belagerung der russischen Stadt, die den Franzosen als eine der größten Schlachten ihrer Geschichte gilt, und die auf dem nun zerstörten Panorama verewigt war. 

Und die Briten? Nun, deren alles zerfressende Russophobie ist ein besonders irrationales Phänomen. Der Krimkrieg war der einzige in der bisherigen Geschichte der Briten und der Russen, in dem sie gegeneinander fochten – und die Briten waren die Angreifer. Die paar Scharmützel zwischen 1807 und 1812 lassen wir außen vor: Selbst die englischsprachige Wikipedia, die das zum "Anglorussischen Krieg" stilisiert, gesteht ein, dass Alexander I., seines Zeichens russischer Kaiser, entgegen der Bestimmungen im Frieden von Tilsit alles tat, um nicht gegen die Briten zu kämpfen.

Sonst war man entweder verbündet – in den Kriegen gegen Napoleon, im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg – oder ließ einander "links liegen". Russen haben den Briten nie etwas Böses angetan – und dennoch hassen die Letzteren die Ersteren wie noch nie jemand jemanden gehasst hat. Wieso, warum, weshalb, weiß niemand, und selbst Jeffrey Sachs konnte es nicht wirklich erklären. Am Hass ist ohnehin immer nur der Hassende schuld, nicht der Gehasste. Anders ist es mit der Wut, aber mit Hass und Phobien ist der Gang zum Psychiater zwingend. Doch wo treiben wir auf die Schnelle so viele Psychiater auf? 

Fragment des Rundgemäldes "Verteidigung Sewastopols 1854-1855"Staatliche Museen der Krim / RT

Formal gingen Briten und Franzosen aus dem Krimkrieg als Sieger hervor. Russland musste einen Knebelvertrag unterzeichnen, seine Schwarzmeerflotte versenken und Bessarabien abtreten. Doch von alldem erholte es sich schneller, als die Westverbündeten gehofft hatten – ihr eigentliches Ziel, die dauerhafte Niederringung des Konkurrenten, verfehlten sie. Das bedauern ihre Eliten offen und ausdrücklich bis heute, genauso wie sie es bedauern, Russland in den 1990ern nicht endgültig vernichtet und verspeist zu haben. Die heroische Verteidigung Sewastopols – elf Monate lang hielten die Verteidiger gegen überlegene franko-britische Truppen stand – hatte so an den Kräften der Aggressoren gezehrt, dass von einem weiteren Vormarsch nach Russland hinein keine Rede mehr sein konnte. Formal ein Sieg – faktisch endete der "Nullte Weltkrieg" mit einem Unentschieden.

Und das werden die "edlen Herren" in ihren zerknitterten Anzügen den Russen niemals verzeihen. Ein Raubtier verzeiht der Beute, die ihm nicht nur entweichen konnte, sondern ihm auch noch die Schneidezähne ausgeschlagen hat, auch nicht.

Ja, Paris und London, sind diejenigen, die das stärkste Motiv hatten, das historische Rundgemälde zu zerstören. Und – solch ein Zufall aber auch – sind sie es auch, die in der Ukraine die Strippen ziehen.

Im Frühjahr 2023 sendete der Deutschlandfunk ein langes Feature mit der Behauptung, Russland hätte sich zum Ziel gesetzt, die ukrainische Kultur zu vernichten, und würde planvoll und systematisch "ukrainisches Kulturgut" bombardieren. Ich wartete 45 Minuten lang geduldig, dass wenigstens etwas Konkretes kommt. Was, wo, wann wurde angegriffen und zerstört? Es kam nichts, kein einziges Beispiel. Und auch spätere Nachforschungen meinerseits haben nichts in dieser Richtung ergeben: Alle Museen, alle Galerien, alle größeren Bibliotheken (die sich inzwischen der meisten russischen Bücher, meist durch Verbrennen, entledigt haben), ja selbst alle Bandera-Statuen sind an ihrem angestammten Platz, unbeschädigt. Wie so oft spiegelten und spiegeln die Meinungsmacher im Westen ihre eigenen Absichten und Vernichtungsphantasien, wenn sie faktenfrei über den "brutalen russischen Angriffskrieg" fabulieren.

Apropos "brutaler russischer Angriffskrieg": Mit Brutalität in Kriegen müssten gerade die Deutschen sich auskennen, aktiv wie passiv. Angeborene Experten müssten sie sein. Ja, als Pazifist kann man meinen, dass jedem Krieg Brutalität innewohnt, aber wenn man dem Substantiv "Krieg" ein Adjektiv anhängt, will man doch hervorheben, dass dieser eine in besonderer Weise, über das "übliche Maß" hinaus, brutal ist.

Nun, vor kurzem stellten westliche Politiker freudig fest, dass der Ukraine-Krieg in seinem fünften Jahr ist und damit länger dauert, als der Zweite Weltkrieg für die Sowjetunion gedauert hat. Nackte Zahlen: Die UNO hat in den vier Jahren Ukraine-Krieg offiziell 15.850 getötete Zivilisten gezählt, auf beiden Seiten, und mit der Täterschaft bei den Opfern auf der ukrainischen Seite ist auch nicht immer alles klar. Deutschlands Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion hat mehr als 15 Millionen Zivilisten das Leben gekostet – das Tausendfache. 

Nein, Kiew sieht nicht ansatzweise so aus, wie Stalingrad nach einem einzigen Tag deutschen Bombardements im August 1942 oder Dresden nach dem 13. Februar 1945. In beiden Städten starben an einem Tag mindestens dreimal so viele Zivilisten, wie in den gesamten vier Jahren Ukraine-Krieg. Steht es da ausgerechnet einem Deutschen zu, das Adjektiv "brutal" Russland anzuhängen?

Und Gaza habe ich nicht einmal erwähnt.

Zurück zur "ukrainischen Kultur": Diese zerstört die Maidan-Ukraine selbst. Nun haben die in Kiew sogar das Denkmal für den größten in dieser Stadt geborenen Schriftsteller, Michail Bulgakow, abgerissen. Niemand vor ihm und niemand nach ihm hat Kiew so liebeerfüllt besungen, wie er – einen Platz in seiner Geburtsstadt gestehen ihm die ukrainischen Nationalisten, die er verlacht hat, nicht zu.

Am Tag des Abrisses kam ein junger Mann an den Platz, an dem das Denkmal stand, setzte sich in Bulgakows Pose und begann, aus dessen "Weißer Garde oder Die Tage der Turbiny" vorzulesen. Museumsmitarbeiter (das Bulgakow-Museum gibt es vorerst noch, fragt sich nur, wie lange) stürmten heraus und verjagten ihn: "Was denkt er sich, hier in der Moskauer Sprache zu lesen." Und so jemand arbeitet in dem Museum. In welcher Sprache soll man denn Bulgakow bitte lesen, wenn nicht in der, in der er schrieb? Aber die Ukrainer sind ohnehin die erste und einzige Nation der Welt, die ihre eigenen Klassiker (Nikolai Gogol und die Prosa von Taras Schewtschenko) nicht im Original lesen dürfen, inzwischen nicht mehr im Original lesen wollen und bald wohl auch im Original nicht mehr werden lesen können.

Und so dienen die ukrainischen Mankurten (im Werk von Tschingis Aitmatow Sklaven, denen durch Gehirnwäsche die Erinnerung an ihre Vorfahren und ihre Herkunft ausgelöscht wurde) ihren britischen, französischen, deutschen und amerikanischen Herren. Nachdem sie die Kultur und die Erinnerung, die eben noch ihre eigene war, bei sich ausgelöscht haben, zerstören sie diese nun beim Nachbarn.

Da der Krieg gegen Russland fest geplant ist, wird noch viel Kulturgut von Weltrang verloren gehen. Wer kann, sollte sich beeilen, es zum letzten Mal zu sehen.   

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Deutsche Panzerbrigade 45 "Litauen" übt erstmals Gefecht nahe Weißrussland

Die in Litauen stationierte Panzerbrigade der Bundeswehr hat in dem baltischen NATO-Staat erstmals eine Gefechtsübung nahe der Grenze zu Weißrussland durchgeführt. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf den Kommandeur der Brigade, Brigadegeneral Christoph Huber. In diesem Zusammenhang sagte der Militär:

"Für uns als Panzerbrigade 45 'Litauen', als Teil der 10. Panzerdivision, ist es ganz, ganz wichtig, dass wir uns auf mögliche Konflikt- und Gefechtsszenarien der Zukunft vorbereiten, nicht auf den Krieg der Vergangenheit."

Den Angaben der dpa zufolge finden die Übungen im Rahmen des Manövers "Freedom Shield 2026" auf dem Truppenübungsplatz Pabradė statt, der rund 15 Kilometer von der Grenze zu Weißrussland entfernt liegt.

Die Bedrohung durch Russland wächst. Nahe der Grenze zu Belarus trainiert daher die neue Panzerbrigade „Litauen“ – mit rund 2900 Soldaten in 800 Fahrzeugen. https://t.co/YL2Cu7dXYC

— stern (@sternde) June 10, 2026

Die litauischen Streitkräfte hatten zuvor mitgeteilt, dass an den Übungen rund 2.900 Soldaten ‒ darunter etwa 2.300 aus Deutschland ‒ und etwa 800 Fahrzeuge und Waffensysteme aus acht NATO-Staaten beteiligt seien. Die Bundeswehr setze dabei mehr als 300 Drohnen ein. Zudem komme das Gefechtssimulationssystem AGDUS zum Einsatz. 

Die Panzerbrigade 45 "Litauen" gilt als der erste dauerhaft im Ausland stationierte Großverband der Bundeswehr. Sie wird seit 2025 schrittweise in Litauen aufgebaut und soll bis 2027 ihre volle Einsatzstärke von rund 4.800 Soldaten sowie etwa 200 zivilen Mitarbeitern erreichen. Die Brigade bildet einen zentralen Bestandteil der NATO-Strategie zur Verstärkung der Ostflanke des Bündnisses und soll im Krisenfall zur Verteidigung des baltischen NATO-Mitgliedstaates beitragen.

Die Übungen finden vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen Russland und der NATO statt. Russland verweist dabei seit Jahren auf eine aus seiner Sicht beispiellose NATO-Aktivität an seinen westlichen Grenzen. Das Bündnis baut seine militärische Präsenz und seine Initiativen in der Region aus und bezeichnet dies als Abschreckung gegenüber einer möglichen russischen Aggression.

Mehr zum Thema – NATO: Noch 60.000 Soldaten nach Estland?

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19 Millionen Auszahlungen: Zahl der Rentner in Deutschland auf Rekordstand

Im vergangenen Jahr hat die Anzahl der Altersrenten in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. Wie aus einem Bericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zur Vertreterversammlung am 10. Juni hervorgeht, wurden Ende des Jahres 2025 etwa 19,1 Millionen Altersrenten ausgezahlt. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf 301,4 Milliarden Euro. Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der DRV-Vertreterversammlung, erklärte diesbezüglich:

"Für einen Großteil der Haushalte in Deutschland ist die Rente die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Die Politik muss dies in ihren Entscheidungen berücksichtigen und dafür Sorge tragen, dass Rentenleistungen auch in Zukunft verlässlich bleiben."

Weiter heißt es im Bericht, dass rund ein Drittel der Rentner mit Abschlägen vorzeitig in den Ruhestand gehe:

"Im Durchschnitt werden diese Renten rund 33 Monate vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Anspruch genommen."

Die Rentenabschläge betragen nach Angaben der Versicherung 0,3 Prozent für jeden Monat, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird.

Langfristig hätten sich der Anteil von vorzeitigen Rentnern wie auch die Zeitspanne zwischen dem vorzeitigen Renteneintritt und der Regelaltersrente allerdings gesenkt, so der Bericht weiter. Im Jahr 2011 haben diese Werte noch 48 Prozent beziehungsweise 36 Monate betragen.

Mehr zum Thema – Schluss mit der "Witwenrente" – Wirtschaftsweise empfehlen Abschaffung

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Peking warnt Brüssel angesichts neuer Russlandsanktionen: China wird seine Firmen schützen

Mitten in den Vorbereitungen für ein neues EU-Sanktionspaket gegen Russland hat sich die Regierung in Peking hinter chinesische Unternehmen gestellt. Nachdem die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erwähnt hatte, dass neue Strafmaßnahmen unter anderem Firmen mit Sitz in China treffen könnten, schickte das asiatische Land eine deutliche Warnung an die EU. Der chinesische Außenamtssprecher Lin Jian sagte am Mittwoch auf seinem Pressebriefing:

"Peking wird die Situation aufmerksam beobachten und notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und die rechtmäßigen Interessen von Unternehmen aus China zu schützen."

Lin betonte zudem, dass die Regierung in Peking entschlossen gegen einseitige Sanktionen eintrete, die weder eine völkerrechtliche Grundlage noch eine Genehmigung des UN-Sicherheitsrates hätten. China habe bereits mehrmals seinen Protest gegenüber der EU zum Ausdruck gebracht und Brüssel dazu aufgerufen, diese fehlerhafte Praxis aufzugeben.

Zuvor hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein neues Paket mit Sanktionen gegen Russland angekündigt. Am Dienstag sagte sie in Brüssel, ihre Behörde schlage unter anderem vor, "allen Personen, die seit Beginn des Krieges in den russischen Streitkräften gedient haben, die Einreise in die Europäische Union zu verwehren". Zudem schlug die EU-Kommission vor, die automatische Anpassung des Ölpreisdeckels bis Januar 2027 auszusetzen. Die Preisobergrenze für ein Barrel Rohöl aus Russland soll also vorerst bei 44,10 Dollar oder 38,14 Euro verbleiben.

Zudem sollen 30 weitere Schiffe der von der EU so betitelten "russischen Schattenflotte" auf die Sanktionsliste gesetzt werden. Weitere Sanktionen richten sich gegen das russische Bankensystem, den Kryptosektor des Landes sowie eine Reihe von Exportgütern, darunter Fisch. So sollen 31 weitere russische Banken zur Sanktionsliste hinzugefügt werden sowie 20 weitere Banken, Krypto-Plattformen und Öl-Händler in Drittstaaten. Die Strafmaßnahmen müssen noch von den 27 Mitgliedstaaten beschlossen werden.

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Georgien: EU knüpft Visafreiheit an Sanktionen gegen Russland

Georgiens Parlamentspräsident Schalwa Papuaschwili hat vor Journalisten erklärt, die Europäische Union verlange von Georgien, dass die südkaukasische Republik Sanktionen gegen Russland einführen solle, wenn sie die Visumsfreiheit mit der EU beibehalten möchte. Papuaschwili sagte:

"Das würde jedoch bedeuten, Selbstmord zu begehen. Wenn wir uns selbst zerstören und zugrunde richten, wer soll dann noch visafrei in die Europäische Union reisen?"

Papuaschwili warf der EU vor, das Visum zu einer politischen Waffe zu machen. Die georgische Regierung werde das Land nicht zerstören.

Am selben Tag erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, Moskau sei offen für eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit Georgien. Die georgische Führung habe sich offenbar für mehr Souveränität und außenpolitische Eigenständigkeit entschieden, weshalb eine vollständige Anpassung an den EU-Kurs für Tiflis nicht infrage komme. Russland begrüße die Bemühungen der georgischen Regierung, sich von äußerem Druck zu lösen, und sei bereit, die bilaterale Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Zuvor hatte das georgische Außenministerium mitgeteilt, dass am 11. Juni in Brüssel Gespräche über visafreie Einreisen in die EU für georgische Bürger und die damit verbundenen Probleme stattfinden werden. Es handelt sich um das erste derartige Treffen seit mehreren Jahren, nachdem sich die Beziehungen zwischen Tiflis und Brüssel verschlechtert hatten.

Die Europäische Kommission hatte am 19. Dezember 2025 ihren achten Bericht über den Mechanismus zur Aussetzung der Visafreiheit veröffentlicht. Darin hieß es, dass die georgischen Behörden die Empfehlungen der EU nicht umgesetzt hätten, unter anderem hinsichtlich der Aufhebung bestimmter Gesetze. Nach Inkrafttreten der neuen, vereinfachten Regeln zur Aussetzung der Visafreiheit am 30. Dezember 2025 könnten zunächst Inhaber diplomatischer Pässe ihre Visaprivilegien verlieren. In einer zweiten Phase könnte dies auf alle georgischen Staatsbürger ausgeweitet werden.

Mehr zum Thema – Parlamentspräsident: EU-Mitgliedschaft für Georgien kein Selbstzweck

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Für Armenien: IWF gibt weitere 25 Millionen US-Dollar frei

Anfang Dezember 2025 hatte der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds ein neues 36-monatiges Stand-by-Programm (SBA) für Armenien mit einem Gesamtvolumen von 128,8 Millionen Sonderziehungsrechten (SZR) oder umgerechnet 175 Millionen US-Dollar genehmigt. Nun erklärte der IWF die erste Überprüfung des Stand-by-Programms für Armenien für abgeschlossen und gab damit weitere Finanzmittel für das Land frei. In einer Mitteilung des Fonds hieß es:

"Der Abschluss der Überprüfung ermöglicht den Zugriff auf Mittel in Höhe von 18,4 Millionen SZR, was etwa 25,1 Millionen US-Dollar entspricht. Damit erhöht sich das insgesamt verfügbare Finanzierungsvolumen auf 36,8 Millionen SZR (rund 50,2 Millionen US-Dollar)."

Das SBA dient nach Angaben des Fonds dazu, die makroökonomische Stabilität des Landes zu sichern und die von der Regierung eingeleiteten Strukturreformen zu unterstützen.

Der IWF betonte, dass die armenischen Behörden das Abkommen weiterhin als Vorsorgemaßnahme und als Instrument zur Sicherung der makroökonomischen Stabilität betrachten. Die verbleibenden Mittel sollen nach erfolgreichen halbjährlichen Überprüfungen in mehreren Tranchen ausgezahlt werden.

Der Fonds verwies zugleich auf die weiterhin aktive wirtschaftliche Dynamik des Landes. Für das Jahr 2026 rechnet der IWF jedoch mit einer Abschwächung des Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts auf 5,25 Prozent. Die Inflation dürfte kurzfristig aufgrund höherer Rohstoffpreise und gestiegener Logistikkosten infolge veränderter Handelsrouten erhöht bleiben. Mittelfristig erwartet der IWF aber eine Rückkehr zum Inflationsziel der armenischen Zentralbank.

Als wichtigste Risiken für die wirtschaftlichen Aussichten nennt der Fonds die anhaltende Unsicherheit infolge des Krieges im Nahen Osten, eine mögliche Wachstumsverlangsamung bei wichtigen Handelspartnern sowie strengere globale Finanzierungsbedingungen. Gleichzeitig verfüge Armenien weiterhin über solide Währungs- und Finanzreserven.

Das ist nicht das erste Mal, dass der IWF Armenien eine solche Hilfe leistet. Bereits im Dezember 2022 hatte der Fonds ein Stand-by-Programm für das Land mit einem Gesamtvolumen von damals rund 171 Millionen US-Dollar genehmigt. Ziel war es, die Bemühungen der Behörden zur Wahrung der makroökonomischen, finanziellen und fiskalischen Stabilität sowie zur Umsetzung wirtschaftlicher Reformen zu unterstützen.

Mehr zum Thema – Nach Parlamentswahl: EU kündigt Hilfspaket für Armenien an – Kritik aus Moskau

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Ein Kind tot, viele verletzt – schwere Buskollision im Münchner Umland

Der Unglücksort liegt nicht weit von München entfernt, im Landkreis Dachau. Auf der Landstraße zwischen Hebertshausen und Haimhausen stießen etwa gegen 12:30 Uhr zwei Busse zusammen: ein Reisebus, in dem sich wohl viele Schulkinder befanden, und ein Linienbus der MVG, vermutlich der Linie 723.

Eine Polizeisprecherin nannte es ein "tragisches, schweres Busunglück". Die Polizei spricht inzwischen von drei schwerstverletzten Kindern und insgesamt 36 Verletzten.

Die Meldungen der örtlichen Medien machen das Ausmaß des Unglücks sichtbar: Hundert Einsatzkräfte, vier Rettungshubschrauber, 15 Rettungswagen und acht Notärzte seien vor Ort, meldete der Merkur, und laut Bild musste ein Kind vor Ort reanimiert werden. Dieser Junge ist dennoch noch am Unfallort gestorben. Zwei weitere Kinder und eine Lehrerin wurden schwer verletzt. Die beiden Busfahrer sind unter den leicht Verletzten. Der Linienbus war zum Zeitpunkt des Unfalls leer.

Die Straße, auf der sich der Unfall ereignete, ist vorerst gesperrt. Für besorgte Eltern wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Mittlerweile treffen sich die Mütter betroffener Kinder an der Sammelstelle der Freiwilligen Feuerwehr Ampermoching, wo sich auch ein Kriseninterventionsteam findet.

Noch sind die Ursachen des Zusammenstoßes unklar. Die beiden Busse haben sich in einer Kurve berührt. Die Polizei ermittelt.

Mehr zum Thema — 12 Verletzte: Zusammenstoß von Bus und Straßenbahn in München

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Autoexplosion in Moskau: Ermittler vermuten Mordanschlag auf Mitarbeiter einer Forschungsfirma

Bei der Autoexplosion am Dienstag im Südwesten Moskaus hat es sich wohl um einen Mordanschlag gehandelt. Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees wurde mit dem Mordversuch auf einen Mitarbeiter eines Forschungs- und Produktionsunternehmens gezielt.

Die Explosion ereignete sich am Dienstag auf einem städtischen Parkplatz, erklärte die Behörde. Ein minderjähriges Mädchen soll auf Anweisung von "Kontaktpersonen" einen Sprengsatz aus dem Versteck geholt und einem Jugendlichen übergeben haben. Daraufhin habe er den Sprengstoff sowie einen GPS-Tracker ans Auto platziert.

Verheerende Folgen konnten dank des rechtzeitigen Einsatzes der Sicherheits- und Rettungskräfte verhindert werden, es gab keine Verletzten, führte das Ermittlungskomitee weiter aus. In den Medienberichten hieß es, dass das Auto, ein Elektroauto, vollständig zerstört wurde.

Die zwei Jugendlichen seien laut der Ermittlungsbehörde am Ort des Geschehens festgenommen worden, ihre mögliche Beteiligung an ähnlichen Straftaten werde geprüft. Gegen die Festgenommenen sei bereits Anklage erhoben worden, und zwar wegen des Verdachts auf versuchten Mord und illegalen Umgang mit Sprengstoffen.

Ebenfalls am Dienstag kam es in der Stadt Balaschicha bei Moskau in einem anderen Fall zur Autoexplosion. Am frühen Morgen explodierte ein BMW X3. Die Ermittler gingen davon aus, dass im Fahrzeug ein Sprengsatz gezündet worden sein muss. Der Fahrer kam ums Leben.

Mehr zum ThemaAutoexplosion bei Moskau: Fahrer tot

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Ukrainischer Terror: Wer sich mit Hunden ins Bett legt

Von Dagmar Henn

In Russland wurde es gerade, mit zwei Autobomben und dem Angriff auf ein kulturelles Denkmal auf der Krim, wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass dieser ukrainische Staat gerne zu terroristischen Handlungen greift. Ein Fakt, der spätestens seit dem Terrorakt in der Moskauer Crocus City Hall jedem im Land bekannt ist. Aber alle Regierungen des Westens tun nach wie vor so, als wäre das kein Problem. Selbst wenn auch hier jüngst belegt wurde, dass es eine echte Gefahr ist.

Die Rede ist von Constanta. Im dortigen Hafen wurden am 5. Juni vier ukrainische Seedrohnen entdeckt. Nicht die ersten, die weit vom Gebiet der Ukraine entfernt aufgefunden wurden – in der Türkei sind mehrere Exemplare aufgeschlagen, und selbst vor der griechischen Küste wurde bereits eine aus dem Wasser gezogen, also außerhalb des Schwarzen Meeres.

Was ebenfalls nicht wirklich verwundert, wenn man daran denkt, dass es Zwischenfälle mit russischen Schiffen gab, die im Mittelmeer plötzliche Explosionen erlitten, oder dass erst vor kurzem an einem Schiff, das im russischen Hafen Ust-Luga einfuhr, eine Haftmine entdeckt wurde, die vermutlich in Belgien angebracht wurde.

Sicher, es bleibt in vielen dieser Fälle unklar, wann wer hier was getan hat, aber die Indizien sprechen vielfach dafür, dass das ukrainische Handlungen waren, auch in Westeuropa. Dass eine ukrainische Seedrohne nicht aus dem Schwarzen Meer bis an die griechische Küste gefahren ist, sondern von Ukrainern irgendwo in näherer Umgebung auf den Weg geschickt wurde.

Aber womöglich nimmt man das in Westeuropa nicht so ernst, weil im Grunde jeder weiß, dass die größte terroristische Tat, die der Ukraine zugeschrieben wird, die Sprengung von Nord Stream, eben nicht ukrainisch war. Und weil vielleicht all die braven Transatlantiker der Überzeugung sind, Washington wolle ihnen (im engen, persönlichen Sinne, nicht im nationalen) nichts Übles.

Constanta ist jedoch ein Grund, noch einmal ernsthaft nachzudenken. Denn obwohl das Kiewer Regime im westlichen Auftrag agiert und in bestimmten Bereichen, wie die Berichte über die vielen CIA-Vertreter belegen, an reichlich kurzer Leine hängt, bedeutet das noch lange nicht, dass die Banderisten und die tief korrupte Clique um Selenskij nicht im eigenen Interesse agieren können und dass ebendiese eigenen Interessen dann mit jenen ihrer "Verbündeten" kollidieren.

Der Kern von Constanta ist das Kiewer Interesse, endlich nach Möglichkeit die gesamte NATO in diesen Krieg zu ziehen, da das das einzige Mittel ist, eine Niederlage zu vermeiden. Die Theorie, die inzwischen in Rumänien kursiert, klingt sehr schlüssig. Und sie sollte wirklich gerade den Freunden Kiews Sorgen machen.

Vier ukrainische Seedrohnen wurden beim rumänischen Hafen Constanta entdeckt, am 5. Juni. Kurz nach der Entdeckung wurden sie aus der Ukraine gezündet. Eine davon hatte sich in einer Ölbarriere in der Nähe eines Öllagers verfangen; das war der Grund, warum durch Videoaufnahmen eindeutig zu belegen war, dass es sich um ukrainische Drohnen handelte.

Die in Rumänien umlaufende Theorie besagt nun, dass ebendieses Öllager und vor allem ein daneben befindliches Lager an Ammoniumnitrat das eigentliche Ziel des Angriffs waren und dass nur die Tatsache, dass eine Ölbarriere eine der Drohnen festhielt, es verhindert hat, dass beides, das Öllager wie das Ammoniumnitrat, durch die Explosion der 500 Kilogramm Sprengstoff, die jede dieser Drohnen enthielt, selbst explodiert wäre. Was eine Katastrophe ausgelöst hätte, wie sie 2020 im Hafen von Beirut stattgefunden hat. Und da hinterher nichts mehr auf ukrainische Drohen hingewiesen hätte, hätte man das als einen russischen Angriff auf ein NATO-Land verkaufen können.

Ja, hätte das funktioniert, dann hätte Selenskij das bekommen, wonach er sich sehnt. Es gibt eine Reihe von Indizien, die die Hypothese stützen. Etwa, dass Kiew erst in dem Moment Bukarest über die Drohnen informiert hat, als das gefangene Exemplar bereits entdeckt worden war. Vier Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem die Ukraine angeblich wegen einer Störmaßnahme Russlands die Kontrolle über die Drohnen verloren hatte. Was natürlich schlecht damit zusammenpasst, dass sie letztlich eben nicht von rumänischer Seite gezündet wurden – das wäre schließlich unter Umständen nicht nötig gewesen, man hätte sie bergen können – sondern aus der Ukraine, wodurch praktischerweise die Informationen über das einprogrammierte Ziel vernichtet wurden.

Seit Jahren geben sich die Politiker wie die Medien des Westens alle Mühe, die terroristischen Neigungen der Ukrainer zu verdrängen. Das wiederholt sich nach jedem einzelnen Vorfall, beginnend mit dem Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa, das irgendwie nicht einmal stattgefunden hat, oder wenn, dann nur als bedauerlicher, unerklärlicher Unfall.

Dabei gibt es, wenn man die Berufung auf die Traditionen ukrainischer Nationalisten ernstnimmt, durchaus Grund zur Sorge. So waren die beiden Fraktionen der OUN, die von Bandera und die von Melnik geleitete, noch in den Flüchtlingslagern in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg damit beschäftigt, sich an die Kehle zu gehen; es gibt einen alten Zeitungsbericht eines New Yorker Journalisten aus den 1970ern, der von mehr als hundert Morden schrieb, die erst von den US-Besatzungsbehörden und dann von der frisch installierten Bundesregierung gedeckt wurden. Das ging hin bis zu einer Folterkammer in einem dieser DP-Lager.

Es gibt ebenfalls Berichte über das Vorgehen jener ukrainischen Nationalisten, die in der Sowjetunion Terror verbreiteten. Die Hemmungslosigkeit, mit der alle, die ihnen widerstanden, massakriert wurden, war vermutlich einer der Gründe, warum sie nach dem Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen von den britischen und US-amerikanischen Diensten, die sie zwischenzeitlich geführt hatten, fallengelassen wurden und wieder im Schoß der deutschen Behörden landeten – ohne praktische Wirkungen war eine Truppe, die eher an den IS erinnert, doch zu unappetitlich.

Kann man heutigen Ukrainern, die sich in der Nachfolge ebendieser Personen und Organisationen sehen, zutrauen, mal eben die halbe Stadt Constanta in die Luft zu jagen, um dadurch eine Ausweitung ihres Krieges zu erreichen? Jeder, der die Bilder aus Odessa von 2014 im Kopf hat, dürfte das ohne Zögern bejahen. Aber genau diese Informationen, genau diese Ereignisse werden im Westen kontinuierlich geleugnet. Schließlich tändelt man allzu gern mit der Idee eines Kriegs gegen Russland.

Was aber noch nicht heißt, ihn dann zu wollen, wenn es Kiew gefällt. Denn die Dynamik, die sich, hätte Constanta das vermutlich gewünschte Ergebnis gebracht, entfaltet hätte, wäre sehr schnell gewesen und kaum konventionell geblieben. Und wenn Constanta das war, was manche in Rumänien darin vermuten, welche anderen Varianten wären noch denkbar? Eine schmutzige Bombe mitten in einer westeuropäischen Stadt?

So erfreut die deutschen Medien immer ukrainische Terrortaten in Russland verzeichnen, wenn sie sie nicht völlig ignorieren, so kurzsichtig ist diese Haltung. Denn dieses Schwert schneidet in zwei Richtungen, und so, wie in Russland der SBU Hinz und Kunz für Anschläge anwirbt, kann das auch im Westen geschehen – sobald diese Truppen in Kiew den Eindruck erhalten, verraten worden zu sein. Oder keinen anderen Ausweg mehr zu haben als eine Aktion unter falscher Flagge.

Im Gegenteil, die Propaganda, in der sich die Medien in den westlichen Staaten ergehen, liefert geradezu die erforderliche Tarnung für eine derartige Handlung. Schließlich heißt es ständig, es würden russische Drohnen gesichtet, oder es wären russische Saboteure unterwegs. Die Propagandisten wollen nur das Thema vom bedrohlichen Russland warmhalten, im Interesse der Rüstungsindustrie und der NATO, aber kaum, um damit jedem ukrainischen Irrsinn freie Hand zu geben. Doch ohne es zu wollen, schaffen sie dadurch den Raum, in dem Strukturen wie der SBU frei agieren können. Denn der gesamte Fokus auch der Sicherheitsbehörden liegt auf der angeblichen russischen Bedrohung – und ist absolut blind für die ukrainische. Im Gegenteil, mit dem SBU wird, trotz dessen Involvierung in eindeutige Terrorakte, engstens zusammengearbeitet.

Constanta ist eine deutliche Warnung, wie hoch der Preis letztlich sein könnte, den man für die Zusammenarbeit mit derart unberechenbaren "Partnern" bezahlt. Sobald es für Kiew wirklich eng wird, dürfte die Wahrscheinlichkeit für extreme Provokationen in die Höhe schießen. Eingeschlossen die Nutzung der in Tschernobyl reichlich vorhandenen nuklearen Abfälle für eine schmutzige Bombe.

Auch die deutschen Behörden wären gut beraten, allmählich den Blick in diese Richtung zu lenken. Denn der Preis für Blindheit aus geopolitischem Interesse könnte in diesem Fall noch weit höher liegen, als es der für die Buhlschaft mit syrischen Dschihadisten ist. Wer sich mit Hunden ins Bett legt, steht mit Flöhen auf.

Mehr zum Thema — RT-Überblick der tödlichsten Angriffe Kiews auf russische Zivilisten im Jahr 2026

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Abgeordnete des EU-Parlaments sprechen sich für Annäherung an Russland aus

In Moskau fand ein Treffen des Beraters des Präsidenten der Russischen Föderation, Anton Kobjakow, mit Vertretern des Europäischen Parlaments der Partei "Bündnis Sahra Wagenknecht – Für Vernunft und Gerechtigkeit" (BSW) Michael von der Schulenburg und Ruth Firmenich, sowie mit dem Organisator des deutsch-russischen Forums "Bismarck Dialog" und Gründer der Stiftung "Brücke der Künste", dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats der AG "RK Kultur und Wissenschaft", Hans-Joachim Frey, statt.

Ein wichtiges Thema des Treffens war unter anderem die Diskussion über die veröffentlichte deutsche Verteidigungsstrategie. Das Bundesverteidigungsministerium hat zum ersten Mal seit 80 Jahren eine Verteidigungsstrategie vorgelegt – darin ist ein Konfliktszenario zwischen der NATO und Russland vorgesehen, und Russland selbst wird als "größte Sicherheitsbedrohung" bezeichnet.

Anton Kobjakow, Berater des russischen Präsidenten, bekundete seine Bereitschaft zu einem offenen Dialog mit Deutschland auf der Grundlage von drei Prinzipien: Respekt, Zuhören und Verständnis. Er erklärte:

"Russland und Deutschland haben in der Nachkriegszeit Beziehungen aufgebaut, die auf pragmatischer Zusammenarbeit beruhen. Was das heutige Bestreben der derzeitigen deutschen Regierung betrifft, über die 1945 geschlossenen und von der Weltgemeinschaft anerkannten Potsdamer und Jaltaer Abkommen hinauszugehen, was einen Verstoß gegen die darin verankerten Grundprinzipien darstellt, so handelt es sich dabei um eine grobe Missachtung dieser Abkommen. Heute beobachten wir eine Abkehr von den Vereinbarungen in allen Bereichen. Russland setzt sich für die Wiederherstellung gutnachbarlicher Beziehungen und die Entwicklung der Zusammenarbeit in allen Bereichen ein, einschließlich der Fragen der Energiesicherheit beider Staaten. Die Initiative der deutschen Parlamentarier ist von besonderer Bedeutung und hat große Perspektiven."

Der Berater des russischen Präsidenten äußerte die Ansicht, dass die derzeitige deutsche Regierung unter dem besonderen Einfluss angelsächsischer Initiativen stehe, faktisch unter deren externer Kontrolle stehe, und betonte zudem ausdrücklich, dass Russland niemals der Auslöser militärischer Konflikte gewesen sei.

Die deutschen Teilnehmer des Treffens in Moskau äußerten ihre Ablehnung gegenüber der aktuellen Politik des Europäischen Parlaments. Gleichzeitig betonten sie, wie wichtig es sei, den russisch-deutschen Dialog aufrechtzuerhalten. Ziel des Besuchs der deutschen Abgeordneten und ihres Appells an die russischen Behörden war es, im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit regelmäßige bilaterale Dialoge zu etablieren.

Ein Beispiel für einen solchen Dialog war das Forum der Zivilgesellschaften Russlands und Deutschlands "Petersburger Dialog", das bis 2021/2022 bestand. Er wurde 2001 auf Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder ins Leben gerufen, um das gegenseitige Verständnis und den offenen Dialog zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder zu fördern. Darüber hinaus nannten Vertreter der deutschen Seite folgende Prioritäten:

  • die Vermeidung von Konflikten mit Russland;
  • die Verhinderung einer Situation, in der Deutschland im aktuellen Konflikt im Namen ganz Europas auftritt.

Zum Abschluss des Treffens vereinbarten die Seiten, die Bemühungen zur Wiederherstellung der Beziehungen, einschließlich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland, fortzusetzen.

Der letzte Besuch von Vertretern des Europäischen Parlaments in der russischen Hauptstadt fand im Mai 2025 statt. Damals reisten Mitglieder der Partei "Bündnis Sahra Wagenknecht" in einer fünfköpfigen Delegation nach Moskau, um an den Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg teilzunehmen.

Zuvor fand auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg ein Treffen zwischen Kobjakow und Vertretern der deutschen Politik sowie des Europäischen Parlaments statt, an dem auch Abgeordnete des Deutschen Bundestages teilnahmen. Themen des Treffens im Rahmen des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums waren der aktuelle Stand der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, Fragen der internationalen Agenda sowie die Aussichten auf die Wiederherstellung einer konstruktiven Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.

Mehr zum Thema - Deutsche Stimmen beim Petersburger Forum: Dialog statt Konfrontation

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Taiwan setzt erstmals HIMARS in Chinas Nähe ein

Taiwans Militär hat bei einer Übung Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS aus US-amerikanischer Produktion an der Westküste der Insel in der Nähe des chinesischen Festlands eingesetzt. Die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA meldete dazu am 10. Juni:

"Heute hat das 10. Armeekorps des Heeres ein Gefechtsschießen mit aus den USA bezogenen HIMARS in der Nähe der Mündung des Flusses Dajia durchgeführt."

Taipei hatte die ersten elf HIMARS im Jahr 2024 aus den USA erhalten und plant Medienangaben zufolge, insgesamt 111 Mehrfachraketenwerfer zu erwerben. Die von Washington an Taiwan mitgelieferte Munition verfügt über eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern.

Erstmals kamen die taiwanesischen HIMARS bei einem Gefechtsschießen im Mai 2025 zum Einsatz. Bis dato erfolgten solche Übungen allerdings im Ostteil der Insel, und damit in Entfernung vom chinesischen Festland.

Die Zeitung Taipei Times berichtete im Mai 2026, dass Taiwan plane, die HIMARS im Landkreis Penghu und auf der Insel Dongyin zu stationieren. Die Letztere liegt etwa 20 Kilometer vom chinesischen Festland entfernt.

Peking hält Taiwan für einen integralen Teil Chinas und besteht auf der Einhaltung des Ein-China-Prinzips. Chinas Außenministerium hatte in der Vergangenheit Washington mehrmals aufgerufen, Waffenlieferungen an Taipei einzustellen.

Mehr zum Thema – Taiwans Präsident Lai Ching-te kritisiert China und betont Taiwans Unabhängigkeit

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Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan: Regierung in Kabul meldet Opfer durch Luftangriffe

Die Beziehungen zwischen Pakistan und Afghanistan drohen wieder zu einem ernsthaften Konflikt zu eskalieren. Die in Afghanistan regierenden Taliban haben am Mittwoch Luftangriffe aus dem Nachbarland gemeldet. Wie der Sprecher der Führung in Kabul, Zabiullah Mudschahid, auf der Plattform X mitteilte, hätten die pakistanischen Luftstreitkräfte drei Provinzen im Osten seines Landes attackiert.

Der Taliban-Sprecher präzisierte, dass Pakistan zivile Wohnhäuser in den Provinzen Kunar, Chost und Paktika bombardiert habe. Als Folge seien elf Kinder, eine Frau und ein Greis ums Leben gekommen. Weitere 14 Frauen und Kinder seien verletzt worden. Mudschahid verurteilte energisch diesen "Akt der Aggression" und dieses "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Die Regierung in Islamabad äußerte sich zu diesem schweren Vorwurf zunächst nicht. Pakistanische Sicherheitskreise bestätigten dennoch der Nachrichtenagentur Reuters, dass das Militär Luftangriffe gegen "Verstecke und andere Einrichtungen von Milizionären" im Nachbarland geflogen sei.

Am Vortag hatte das pakistanische Innenministerium mitgeteilt, dass pakistanische Taliban-Anhänger einen Checkpoint in der Grenzregion Hassan Khel überfallen hätten. Dabei sei es zu einem intensiven Schusswechsel gekommen, bei dem sechs pakistanische Sicherheitskräfte getötet worden seien. Mehrere weitere hätten Verletzungen erlitten.

Bereits im Februar war es zu einem bewaffneten Konflikt zwischen den beiden Ländern gekommen. Unter Pekings Vermittlung einigten sich Islamabad und Kabul dann doch auf einen Waffenstillstand. Durch den jetzigen Zwischenfall könnte er nun gefährdet sein.

Pakistan geht davon aus, dass Afghanistan der Terrorgruppierung "Tehrik-i-Taliban Pakistan" (auf Deutsch: "Bewegung der pakistanischen Taliban") auf seinem Boden Schutz gewährt. Die Miliz hat mehrere Terroranschläge gegen Einrichtungen des pakistanischen Staates, auf Schiiten und Sufis in ganz Pakistan für sich reklamiert.

Mehr zum Thema – Abschiebeflug gestoppt – Kabul erpresst Auswärtiges Amt in Berlin

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Sewastopol: Historisches Rundgemälde bei ukrainischem Angriff zerstört

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Sewastopol wurde ein historisches Rundgemälde, das der Verteidigung der Stadt während des Krimkriegs in den Jahren 1854 und 1855 gewidmet wurde, praktisch zerstört. Michail Raswoschajew, Gouverneur der Stadt, betonte in einem Beitrag auf Telegram am 10. Juni, dass das Museumsgebäude, wo das Gemälde aufbewahrt wurde, vorsätzlich angegriffen wurde:

"Heute Nacht hat eine Drohne gezielt das Gebäude des Panoramas 'Verteidigung von Sewastopol 1854–1855‘ angegriffen. Der Gegner griff ein Objekt des kulturellen Erbes, eines der Hauptsymbole der Heldenstadt, an."

Raswoschajew meldete weiter, dass der nach dem Angriff ausgebrochene Brand als Feuer vierten Grades eingestuft wurde. Am Löscheinsatz nehmen 83 Mitarbeiter und 22 Fahrzeuge des russischen Katastrophenschutzministeriums teil. Menschen kamen beim Angriff nicht zu Schaden. Das im Museum ausgestellte Monumentalgemälde wurde allerdings praktisch zerstört. Raswoschajew weiter:

"Die Lage ist äußerst schwierig. Bereits jetzt ist klar, dass das Panorama von Franz Roubaud praktisch vernichtet ist. Barbaren und Unmenschen griffen das an, was uns teuer ist, um unser Wesen auszulöschen. Nur absolute Schurken könnten sich dazu herablassen, vorsätzlich ein Museum anzugreifen."

Das Monumentalgemälde "Verteidigung von Sewastopol" war ursprünglich vom französischstämmigen russischen Maler Franz Roubaud in den Jahren 1901 bis 1904 in München unter Teilnahme auch von deutschen Malern und Kunststudenten angefertigt worden. Das Monumentalwerk von 115 Metern Länge und 14 Metern Höhe zeigt die Verteidigung der Stadt gegen französische und britische Invasoren während des Krimkriegs im Jahr 1855 und bildet über 4.000 Figuren ab. Es wurde erstmals im Jahr 1905 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Verteidigung von Sewastopol in einem eigens dafür errichteten Gebäude ausgestellt.

Roubauds Gemälde hatte bereits während des Großen Vaterländischen Krieges schwere Schäden erlitten. Am 25. Juni 1942 setzte ein deutscher Artilleriebeschuss das Museumsgebäude in Brand. Sowjetische Soldaten, Matrosen und Feuerwehrleute bargen unter Lebensgefahr 86 Fragmente, etwa 70 bis 80 Prozent des Gemäldes. Die Leinwand hatte etwa 6.000 Splittereinschläge und konnte nicht mehr restauriert werden, allerdings wurde eine Nachbildung des Werks zum 100. Jubiläum der Verteidigung von Sewastopol erneut im Museum ausgestellt.

Der russische Duma-Abgeordnete Konstantin Satulin zog eine Parallele zwischen dem gegenwärtigen Angriff und dem Angriff von 1942:

"Letztes Mal brannte das Rundgemälde, als Faschisten Sewastopol belagert hatten, und dieses Mal sehen wir eine Parallele zwischen der damaligen und der gegenwärtigen Zeit. Ich denke nicht, dass Herr Selenskij und sein Team sich auf dieser Ebene sehen möchten, doch sie taten bereits genug, um sie mit Nazis oder Faschisten gleichzusetzen."

Der Pressedienst des Museums "Verteidigung von Sewastopol" berichtete, dass die historischen Fragmente beim gegenwärtigen Angriff unbeschädigt blieben, weil sie im restaurierten Gemälde nicht eingesetzt wurden:

"Dies ist das Bild, das nach einer umfassenden Restaurierung wiederhergestellt wurde. Die historischen Fragmente blieben unbeschädigt."

Gegenwärtig werden 39 der Fragmente im Museum in Sewastopol, und die restlichen 47 in anderen russischen Regionen aufbewahrt. Sewastopols Regionalregierung bestätigte indessen auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur TASS, dass das nach dem Großen Vaterländischen Krieg nachgebildete Gemälde vernichtet wurde.

Raswoschajew betonte in seinem Beitrag, dass das Werk erneut restauriert wird:

"Wir werden alles wiederherstellen. Wir werden stärker. Und das Panorama wird wie ehemals über Sewastopol stehen und daran erinnern, dass jeder Versuch, unsere Stadt zu brechen, immer mit einer Niederlage unserer Feinde endet."

Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, äußerte ebenfalls die Zuversicht auf eine Wiederherstellung des Werks und erklärte:

"Solche Angriffe bestätigen erneut, dass wir in unserem Kampf um russische Regionen im Recht sind. Dieser Kampf wird mit einem Sieg enden."

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