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Neuer Untersuchungsbericht zu muslimischen Vergewaltigungsbanden schockiert Großbritannien

Ein am Dienstag veröffentlichter 219-seitiger Bericht mit dem Namen "Rape Gang Inquiry Report" beschreibt detailliert den jahrzehntelangen Missbrauch von Hunderttausenden weißer britischer Mädchen sowie einer geringeren Anzahl weißer Jungen und Sikh-Mädchen durch organisierte pakistanische "Grooming-Banden" in insgesamt 149 Bezirken des Vereinigten Königreichs. Der schockierende Inhalt erfährt dabei seine Veröffentlichung rein durch ein Crowdfunding (200.000 Spender, die mehr als 700.000 britische Pfund spendeten), dank einer Initiative und einem Team unter Führung des konservativen Politikers Rupert Lowe von der Partei Restore Britain.

Zu Jahresbeginn forcierten sich gesellschaftspolitische Forderungen in Großbritannien zum Thema  organisierten Banden, die sich vor allem aus Männern pakistanischer Herkunft rekrutierten und über Jahrzehnte systematisch die Ausbeutung, Vergewaltigung und Folter verwundbarer Mädchen und junger Frauen kriminell umsetzten. Die diesbezüglich unter politischen Druck stehende Starmer-Regierung lehnte jedoch Forderungen nach einer landesweiten Untersuchung konsequent ab.

Die britische Regierung hatte bereits zuvor mehrere Untersuchungen zu sexuellem Kindesmissbrauch durch sogenannte "Grooming-Banden" in Nordengland durchgeführt, darunter vor allem die "Jay-Untersuchung" und die "Telford-Untersuchung". Beide Untersuchungen beschränkten sich jedoch auf bestimmte Orte und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich demnach bei den ermittelten Banden nicht um ein landesweites Phänomen handele.

Der nun von Rupert Lowes Team zusammengestellte Bericht wurde nicht aus Steuergeldern finanziert und konzentrierte sich zudem auf das gesamte Vereinigte Königreich und nicht nur auf Nordengland.

The Rape Gang Inquiry Report.https://t.co/EuKgGWBRhS pic.twitter.com/SD5G9HPVtV

— Rupert Lowe MP (@RupertLowe10) June 16, 2026

Die Ermittlungen und Ergebnisse erfolgten durch erneute Auswertungen früherer Studien, Gerichtsakten und Interviews mit Überlebenden und Whistleblowern aus Kreisen der verantwortlichen Behörden, um letztlich zu dem Schluss zu kommen, dass nachweislich überwiegend pakistanische Vergewaltigungsbanden in 149 Kommunalbezirken in England, Schottland, Wales und Nordirland kriminell und organisiert über Jahrzehnte operierten. Diese Zahl repräsentiert fast die Hälfte der 317 Gemeinden Großbritanniens.

Lowe und bis dato zwei weitere Parlamentskollegen anderer Parteien erklärten zur Veröffentlichung auf der Webseite des britischen Parlaments:

"Dieses Haus [...] würdigt die Überlebenden, Whistleblower, Eltern, Aktivisten und Fachkräfte, die ausgesagt haben; es bringt seine tiefe Besorgnis über die Zeugenaussagen zum Ausdruck, die von jahrzehntelangen Vergewaltigungen, Menschenhandel, Gewalt, Mord und Missbrauch berichten, sowie über das wiederholte Versagen von Polizeibehörden, Kommunalbehörden, Sozialdiensten, Gesundheitsbehörden und aufeinanderfolgenden Regierungen beim Schutz schutzbedürftiger Kinder..."

Frühere offizielle Berichte und Statistiken gingen davon aus, dass seit dem Jahr 2000 rund 250.000 Frauen und Mädchen von Grooming-Banden landesweit vergewaltigt worden seien, basierend auf hochgerechneten Daten aus Städten wie Rotherham (Mittelengland) und Telford (West Midlands). Lowes Bericht bezeichnete diese Zahl in Medieninterviews als "das absolute Minimum" und verwies dabei auf das Problem der Untererfassung, auf das auch andere Studien gestoßen seien, sowie auf die Tatsache, dass "sexueller Missbrauch jeglicher Art tendenziell zu selten angezeigt wird."

Angesichts der Tatsache, dass der erste Fall einer Gruppenvergewaltigung durch pakistanische Männer in Großbritannien bereits 1955 gemeldet wurde, "muss die Zahl der Opfer in die Hunderttausende gehen", heißt es nun in dem veröffentlichten Bericht. So lautet in dem Report ein kassischer Verlauf bis hin zum kriminellen Sexualakt:

"Ein weißes Mädchen aus der Arbeiterklasse, das zu Hause Traumata oder Missbrauch erleidet, wird von älteren muslimischen Männern umworben, die sie mit Alkohol, Drogen und Geschenken versorgen. Sobald ihr Vertrauen gewonnen ist, wird das Mädchen wiederholt vergewaltigt und körperlich misshandelt, oft von Hunderten von Männern." 

Der Initiator konfrontierte dabei jüngst im Parlament Abgeordnete mit den ermittelten Fakten und verlas einige der erschütterndsten Zeugenaussagen Anfang dieses Monats in einer Parlamentssitzung.

Eilt +++ 🇬🇧 Bericht enthüllt: 250.000 weiße Mädchen von Islam-Gangs gejagt, versklavt, vergewaltigt

Der britische Parlamentsabgeordnete Rupert Lowe hat heute (16. Juni) den Abschlussbericht seiner unabhängigen „Rape Gang Inquiry“ (ca. 200 Seiten) veröffentlicht.

Es handelt sich… pic.twitter.com/jCeUau7YKs

— Stefan_Magnet (@MagnetStefan) June 16, 2026

So berichteten mehrere Opfer dem Lowe-Team bei ihren Befragungen über die schockierenden Traumata, dass sie quer durch Großbritannien von einer Gruppe von Tätern zur nächsten transportiert wurden, wobei einige monatelang zwischen verschiedenen Vergewaltigern hin- und hergereicht wurden.

Weitere Angaben lauten in dem Bericht, dass fast alle ihre Vergewaltiger Muslime pakistanischer Herkunft waren; so erklärte demnach ein Opfer: "98 Prozent von ihnen waren pakistanische Muslime. Wenn nicht, dann waren sie irakische Muslime oder Kurden."

Im Jahr 2025 stimmten in London die Abgeordneten der Labour-Partei geschlossen gegen einen Antrag der Konservativen, der eine nationale gesetzliche Untersuchung zu den Banden forderte. Starmers Partei gab aber schlussendlich nach und leitete Anfang dieses Jahres eine Untersuchung ein. Lowe bezeichnet und beschreibt diese Untersuchung nun in seinem Bericht als "Maßnahme zur Eindämmung", die sich nur auf wenige eng gefasste Bereiche konzentriere und jegliche Analyse der demografischen und religiösen Faktoren hinter dem Missbrauch auslasse.

Starmers Labour-Partei, so der Bericht, sei damit direkt an der Vertuschung des Skandals und dem schockierenden Leid der Kinder und Jugendlichen beteiligt gewesen. Lowe selbst stellte die Gewaltdokumentation bei X mit einer unmissverständlichen Erklärung vor:

"Die massenhafte Vergewaltigung schutzloser weißer Mädchen aus der Arbeiterklasse durch Banden, vorwiegend pakistanische Muslime, ist das pure, ungezügelte Böse. Unser Bericht beschreibt detailliert, was geschehen ist, warum es geschehen ist und was wir tun müssen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern."

The mass rape of vulnerable working class white girls by gangs of primarily Pakistani Muslim men is pure unfettered evil.

Our report outlines in great detail what has happened, why it happened and what we need to do to stop it from happening again.

This is an important day. pic.twitter.com/1to6cNQAPJ

— Rupert Lowe MP (@RupertLowe10) June 16, 2026

Als unmittelbare Konsequenz fordert der Report abschließend radikale Reformen des britischen Justizsystems, härtere Strafen, eine konsequente Abschiebung ausländischer Täter sowie eine lückenlose Erfassung der Herkunft von Straftätern.

Seit Veröffentlichung des brisanten Papiers reagiert die britische Medienbranche mehr als zurückhaltend. So erfolgten exemplarisch weder seitens der BBC noch des Guardian ausführlichere Artikel zum "Rape Gang Inquiry Report".

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Louvre am Limit: Direktor warnt vor dramatischem Zustand des Museums

Der Direktor des Louvre-Museums, Christophe Leribault, hat am Mittwoch erklärt, dass sich das Museum in einem besorgniserregenden Zustand befinde. Die französische Zeitung Le Figaro zitiert seine Worte:

"Sagen wir es offen: Trotz aller Größe und trotz der täglichen Arbeit des Museumsteams geht dem Louvre die Luft aus."

Leribault betonte, dass sowohl die Ausstattung als auch die Infrastruktur des Museums das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hätten. Es brauche immer mehr dringende Bauarbeiten, während Investitionen schwer zu erhalten seien. Zu den kurzfristigen Prioritäten gehöre die Renovierung eines Flügels des Museums, wofür mehr als 10.000 Exponate verlagert werden müssen.

Le nouveau président du Louvre affirme que le musée est à «bout de souffle» et fait face à un «mur d'investissements» →https://t.co/yGFa6nAblB pic.twitter.com/wRrHWN2XAF

— Le Figaro (@Le_Figaro) June 17, 2026

Der Direktor kündigte zudem an, dass das Museum ab dem Jahr 2027 mit einem neuen Videosicherheitssystem ausgestattet werden soll, und versprach, "die dringendsten Probleme selbst in die Hand zu nehmen".

In den vergangenen Jahren wurde der Louvre mit zahlreichen Problemen konfrontiert. So musste das Museum im Februar 2026 wegen einer Überflutung teilweise geschlossen werden. Bereits im November 2025 war es zu einem Wasserleck im hydraulischen System gekommen, das den Louvre heizt und belüftet. Dabei wurde die Bibliothek im Saal der ägyptischen Antikenabteilung überflutet und etwa 300 bis 400 Bücher beschädigt.

Zudem wurde der Louvre im vergangenen Jahr Opfer eines Diebstahls: Am 19. Oktober 2025 entwendete eine Gruppe von vier Personen acht Schmuckstücke im Wert von 88 Millionen Euro. Die vier Verdächtigen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, die gestohlenen Juwelen wurden jedoch bislang nicht gefunden. 

Mehr zum Thema – Trump droht Frankreich: 100 Prozent Zoll auf Wein und Champagner

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US-Iran-Friedensdeal: Was vereinbart wurde – und was noch offen ist

Von Armin Schmitt

Die USA und Iran haben den Text eines von ihren Präsidenten unterzeichneten Friedensabkommens veröffentlicht, das den Krieg zwischen beiden Ländern beenden soll. Zugleich drohte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch damit, die Angriffe wieder aufzunehmen und iranische Regierungsvertreter töten zu lassen, falls Teheran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen nicht einhalte.

Die Vereinbarung umfasst 14 Punkte – bei denen aber einige Fragen offen bleiben. Gleich zu Beginn schreibt der Text ein "sofortiges und dauerhaftes Ende des Kriegs an allen Fronten, auch im Libanon" vor. Beide Seiten sowie ihre Verbündeten sollen demnach auf weitere militärische Handlungen verzichten. Welche Verbündeten damit konkret gemeint sind, bleibt jedoch offen.

Ebenfalls klar geregelt ist die Aufhebung der gegenseitigen Seeblockaden in der Straße von Hormus. Iran soll innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Abkommens möglicherweise verlegte Seeminen in der Meerenge räumen. Im Gegenzug verpflichten sich die USA, nicht nur ihre Blockade für Schiffe aufzuheben, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Washington sagt außerdem zu, die Sanktionen gegen den iranischen Energiehandel ab der Unterzeichnung des Rahmenabkommens bis zu ihrer endgültigen Aufhebung auszusetzen. 

Der erste Paragraf sieht auch ein Kriegsende zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon vor und verpflichtet die Verbündeten beider Seiten zur Einhaltung. Ein Abzug israelischer Truppen aus dem Libanon ist hingegen nicht vorgesehen. Auch die Hamas im Gazastreifen gehört zu den Verbündeten Irans. Gilt die Feuerpause dann auch für den Gazastreifen? Das bleibt unklar.

Das iranische Atomprogramm spielt im Abkommen kaum eine Rolle. Teheran bekräftigt lediglich, keine Atomwaffen produzieren zu wollen. 

Nicht ausdrücklich erwähnt wird die iranische Forderung, künftig Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Gebührenfrei bleibt die Passage zunächst nur während des 60-tägigen Verhandlungszeitraums. Über die künftigen Regeln für Schifffahrt und maritime Dienstleistungen will Teheran gemeinsam mit Oman und den übrigen Anrainerstaaten des Persischen Golfs beraten.

Ebenfalls fehlen frühere US-Forderungen nach einer Begrenzung des iranischen Raketenprogramms sowie nach einem Ende der Unterstützung regionaler Milizen wie der Hisbollah im Libanon und der Huthi im Jemen. Es wäre "unfair", Iran ballistische Raketen zu verwehren, sagte er auf dem G7-Gipfel– nachdem er zuvor angekündigt hatte, diese vollständig vernichten zu wollen.

Unklar bleibt auch, wie eingefrorene Vermögenswerte Irans freigegeben werden sollen – ein technisch und rechtlich kompliziertes Verfahren. Ob ein geplanter Wiederaufbaufonds von mindestens 300 Milliarden US-Dollar für Iran als eine Art Entschädigung funktioniert, hängt stark von der Aufhebung der Sanktionen ab. Laut Axios sollen die Mittel von privaten Investoren aus dem Golfraum und aus Asien kommen.

Fazit: Trotz seiner kämpferischen Rhetorik scheint Trump wenig von dem erreicht zu haben, was er sich vom Krieg versprochen hatte, während Iran einer Lockerung der Sanktionen im Wert von Milliarden Dollar deutlich näher zu sein scheint als vor dem Angriff.

Im Grunde hat Trump damit vor allem ein Problem gelöst, das er selbst mit ausgelöst hat: Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden, künftig möglicherweise jedoch mit Gebühren. Beim Atomprogramm kehren beide Seiten dagegen an den Verhandlungstisch zurück. Eine Einigung, die deutlich über das von Trump kritisierte Atomabkommen der Obama-Ära hinausgeht, gilt als eher unwahrscheinlich.

Mehr zum Thema - Herber Rückschlag für Trumps Kriegspolitik - Die Absichtserklärung von USA und Iran

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Pentagon-Chef: NATO muss wieder ein hartes Militärbündnis werden

Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die NATO am Donnerstag dazu aufgerufen, sich wieder zu einem "harten Militärbündnis" mit echten militärischen Fähigkeiten zu entwickeln. Auf seiner Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel sagte Hegseth:

"'NATO 3.0' ist ein Konzept, das darauf abzielen muss, die Allianz zu einem harten Verteidigungsbündnis mit echten militärischen Fähigkeiten und Abschreckung auszubauen."

Zugleich betonte der Pentagon-Chef, dass die NATO ihre führende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit Europas übernehmen müsse. Hegseth bezeichnete außerdem den geplanten US-Verteidigungsetat für das Fiskaljahr 2027 als "Botschaft an die Welt", dass die Vereinigten Staaten weiterhin erhebliche Mittel in ihre Verteidigungsfähigkeit investieren.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte unterdessen, dass die Reduzierung der US-Truppenpräsenz auf dem Kontinent "umgehend" beginnen werde. Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass Washington seinen Bündnisverpflichtungen auch künftig nachkommen werde.

Ende Mai hatte der Spiegel berichtet, Washington erwäge im Rahmen des NATO Force Model eine deutliche Reduzierung seines militärischen Beitrags zur Allianz. Anfang Juni wurde auch gemeldet, dass die USA darauf verzichten könnten, der NATO moderne Tankflugzeuge vom Typ KC-46 sowie weitreichende Aufklärungsdrohnen zur Verfügung zu stellen.

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Washington und Teheran unterzeichnen Memorandum – Ende der Seeblockade

Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif informierte auf X über die Unterzeichnung des "historischen 'Islamabad Memorandum of Understanding' (MoU)" zwischen den USA und Iran. Die unterzeichneten Dokumente wurden demnach elektronisch an das Vermittlerland übermittelt. Medienberichte zeigen US-Präsident Donald Trump, wie er am gestrigen Abend im Rahmen eines Dinners zum Abschluss des G7-Gipfels im Schloss Versailles in Anwesenheit des französischen Präsidenten Emmanuel Macron seine Unterschrift leistete. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA veröffentlichte wiederum Fotos vom Moment der Unterzeichnung durch Präsident Massud Peseschkian in Teheran.

Das sogenannte "Memorandum of Understanding" (MoU), das vorerst geltende Friedensabkommen zwischen Washington und Teheran, wurde am Donnerstagmorgen laut dem Vermittlerland Pakistan von beiden Parteien unterzeichnet. Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif informierte auf X über "die Unterzeichnung dieser Vereinbarung auf höchster Regierungsebene", die nach Auffassung Islamabads das "Engagement beider Seiten für eine diplomatische Lösung des Konflikts" endgültig bestätigt. Eine endgültige Vereinbarung zwischen Washington und Teheran soll demnach innerhalb von 60 Tagen erzielt werden.

I am honoured to announce that the historic ‘Islamabad Memorandum of Understanding’ has been electronically signed today between the United States of America and the Islamic Republic of Iran. The Memorandum has been signed by honourable Presidents of both the countries and also…

— Shehbaz Sharif (@CMShehbaz) June 18, 2026

Die iranische Staatsführung legt in ihrer Erklärung laut der Nachrichtenagentur IRNA den Schwerpunkt auf "die sofortige und dauerhafte Einstellung der militärischen Operationen an allen Fronten, einschließlich im Libanon". Die US-Seite hebt in ersten Reaktionen hingegen die wirtschaftlichen Aspekte des Abkommens hervor.

Medien berichten übereinstimmend über den Inhalt der Absichtserklärung. Der vollständige Wortlaut der 14-Punkte-Erklärung lautet wie folgt (IRNA-Übersetzung):

  1. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran sowie ihre Verbündeten im derzeitigen Krieg erklären durch die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung die sofortige und dauerhafte Beendigung der militärischen Operationen an allen Fronten, einschließlich im Libanon, und verpflichten sich, von nun an keinen Krieg und keine militärischen Operationen gegeneinander zu beginnen, von der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander abzusehen und die territoriale Integrität und Souveränität des Libanon zu gewährleisten. Das endgültige Abkommen wird die dauerhafte Beendigung des Krieges an allen Fronten, einschließlich im Libanon, sowie die weiteren Bestimmungen dieses Absatzes bestätigen.
  2. Die USA und Iran verpflichten sich, die Souveränität und territoriale Integrität des jeweils anderen zu achten und sich jeglicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen zu enthalten.
  3. Die USA und Iran verpflichten sich, innerhalb von höchstens 60 Tagen – verlängerbar im gegenseitigen Einvernehmen – ein endgültiges Abkommen auszuhandeln und abzuschließen. 
  4. Unmittelbar nach der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung werden die USA mit der Aufhebung ihrer Seeblockade sowie aller Störungen und Behinderungen gegenüber Iran beginnen und die Seeblockade innerhalb von 30 Tagen vollständig beenden. Während dieses Zeitraums wird der Schiffsverkehr proportional zu dem von Iran wiederhergestellten Vorkriegsniveau zunehmen. Die USA verpflichten sich ferner, ihre Streitkräfte innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss des endgültigen Abkommens aus der Nähe der Islamischen Republik Iran abzuziehen.
  5. Nach Unterzeichnung dieser Absichtserklärung wird Iran nach besten Kräften Vorkehrungen treffen, um Handelsschiffen 60 Tage lang gebührenfrei die sichere Durchfahrt vom Persischen Golf zum Omanischen Meer und umgekehrt zu ermöglichen. Der Schiffsverkehr von Handelsschiffen wird unverzüglich aufgenommen und – unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, technische und militärische Hindernisse zu beseitigen sowie Minen zu räumen, was Iran obliegt – innerhalb von 30 Tagen vollständig wiederhergestellt. Iran wird einen Dialog mit dem Sultanat Oman führen, um die künftige Verwaltung und die maritimen Dienste in der Straße von Hormus in Absprache mit anderen Anrainerstaaten des Persischen Golfs im Einklang mit dem geltenden Völkerrecht und den Hoheitsrechten der Anrainerstaaten der Straße von Hormus festzulegen. 
  6. Die USA verpflichten sich gemeinsam mit regionalen Partnern, einen endgültigen, einvernehmlich vereinbarten Plan mit einem Umfang von mindestens 300 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung Irans auszuarbeiten. Der Mechanismus zur Umsetzung dieses Plans wird im Rahmen einer endgültigen Vereinbarung innerhalb von 60 Tagen festgelegt. Alle für die entsprechenden Finanztransaktionen erforderlichen Lizenzen, Ausnahmegenehmigungen und Genehmigungen werden von den USA erteilt.
  7. Die USA verpflichten sich, alle Arten von Sanktionen gegen Iran, einschließlich der Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, das heißt der Resolutionen des Gouverneursrats der IAEO, sowie aller einseitigen US-Sanktionen – sowohl primärer als auch sekundärer Art – nach einem im Rahmen des endgültigen Abkommens vereinbarten Zeitplan aufzuheben. Iran und die USA erkennen die entscheidende Bedeutung der oben genannten Frage der Aufhebung der Sanktionen an und bekunden ihre Absicht, diese Fragen unverzüglich in den Verhandlungen anzugehen, um eine gegenseitige Einigung darüber zu erzielen.
  8. Iran bekräftigt, dass er keine Kernwaffen beschaffen oder entwickeln wird. Die USA und Iran haben vereinbart, die Entsorgung der gelagerten Bestände an angereichertem Material gemäß einem Mechanismus zu regeln, der im Einklang mit dem in Absatz 7 genannten Zeitplan einvernehmlich festgelegt wird, wobei als Mindestmaßnahme die Verdünnung vor Ort unter Aufsicht der IAEO vorgesehen ist. Die beiden Parteien haben ferner vereinbart, die Frage der Anreicherung sowie andere einvernehmlich festgelegte Angelegenheiten im Zusammenhang mit den nuklearen Bedürfnissen Irans auf der Grundlage eines zufriedenstellenden Rahmens zu erörtern, der im endgültigen Abkommen vereinbart wird. Das endgültige Abkommen wird die Bestimmungen dieses Absatzes bestätigen. Die USA und Iran erkennen die entscheidende Bedeutung der oben genannten nuklearen Fragen an und bekunden ihre Absicht, diese Fragen unverzüglich in den Verhandlungen anzugehen, um eine gegenseitige Einigung darüber zu erzielen. 
  9. Bis zum Abschluss des endgültigen Abkommens vereinbaren die USA und Iran, den Status quo aufrechtzuerhalten. Iran wird den derzeitigen Status quo seines Nuklearprogramms beibehalten, und die USA werden keine neuen Sanktionen verhängen und keine zusätzlichen Streitkräfte in der Region stationieren.
  10. Die USA verpflichten sich, dass das US-Finanzministerium unmittelbar nach Unterzeichnung dieser Absichtserklärung bis zur Aufhebung der Sanktionen Ausnahmegenehmigungen für den Export von iranischem Rohöl, Erdölprodukten und Derivaten sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich Bankgeschäften, Versicherungen, Transport und so weiter, erteilt.
  11. Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich, die eingefrorenen oder beschränkten Gelder und Vermögenswerte der Islamischen Republik Iran nach Inkrafttreten dieser Absichtserklärung uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Die USA und Iran werden sich im Rahmen der Verhandlungen einvernehmlich auf die Verfahren zur Freigabe dieser Gelder einigen. Diese Gelder, unabhängig davon, ob sie auf dem ursprünglichen Konto verbleiben oder überwiesen werden, sollen in vollem Umfang für Zahlungen an jeden von der Zentralbank Irans benannten Endbegünstigten nutzbar gemacht werden. Die USA verpflichten sich, alle erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen entsprechend zu erteilen.
  12. Die USA und Iran kommen überein, dass ein Durchführungsmechanismus eingerichtet wird, um die erfolgreiche Umsetzung dieser Absichtserklärung und die künftige Einhaltung des endgültigen Abkommens zu überwachen.
  13. Nach der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung und vorbehaltlich des Beginns der Umsetzung der Absätze 1, 4, 5, 10 und 11 dieser Absichtserklärung sowie der fortgesetzten Umsetzung dieser Maßnahmen werden die USA und Iran Verhandlungen über das endgültige Abkommen aufnehmen, die sich ausschließlich auf die übrigen Absätze beziehen.
  14. Das endgültige Abkommen wird durch eine verbindliche Resolution [des UN-Sicherheitsrats] bestätigt. 

Trump unterzeichnete das Rahmenabkommen im französischen Versailles, wo er zum Abschluss des G7-Gipfels von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Schloss empfangen wurde.

Präsident Peseschkian unterzeichnete das Dokument in Teheran. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte laut iranischen Staatsmedien, dass es keine offizielle Unterzeichnungszeremonie in der Schweiz geben werde.

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Eurostat: EU erhöht Import von angereichertem Uran aus Russland fast um das Achtfache

Die Europäische Union erhöhte im Zeitraum vom Januar bis zum April dieses Jahres ihre Importe von angereichertem Uran aus Russland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast das Achtfache. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat. RIA Nowosti schreibt:

"Insgesamt beliefen sich die Einkäufe der EU von russischem angereichertem Uran im Zeitraum Januar bis April 2026 auf 163,5 Millionen Euro – das ist 7,9-mal mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei betrug der Wert der Exporte im April 89,8 Millionen Euro – eineinhalb Mal so viel wie im März. Diese Mengen sind die höchsten seit November letzten Jahres."

Insgesamt beliefen sich die Importe von russischem Kernbrennstoff, einschließlich Uran, Plutonium und deren Verbindungen, im Jahr 2025 auf 347,9 Millionen Euro. Die Hauptabnehmer sind die Niederlande und Frankreich, auf die mehr als 90 Prozent der Einkäufe entfallen. Laut den statistischen Angaben kauft auch Deutschland in großem Umfang russisches Uran ein.

Nach Angaben von Eurostat ist Russland nach wie vor ein bedeutender Lieferant einer Reihe strategisch wichtiger Rohstoffe für die europäische Industrie, darunter bestimmte Arten von kritischen Ausgangsstoffen und Produkten des Kernbrennstoffkreislaufs. Im Januar berichtete die Zeitung Financial Times, dass Führungskräfte der Energieunternehmen Urenco und Orano die Europäische Union dazu aufgefordert hätten, einen Plan für den schrittweisen Ausstieg aus dem Import von angereichertem Uran aus Russland auszuarbeiten, da die Aufrechterhaltung der Lieferungen eine langfristige Abhängigkeit von Moskau schaffe. Die Zeitung wies damals darauf hin, dass Russland nach wie vor fast ein Viertel des europäischen Bedarfs an angereichertem Uran deckt und der niedrige Preis des Brennstoffs die Nachfrage stützt.

Der Leiter von der staatlichen Behörde Rosatom, Alexej Lichatschow, hatte seinerseits zuvor erklärt, dass Russland bereits bestehende Kernkraftwerksprojekte in europäischen Ländern weiter ausbauen und neue Projekte vorschlagen werde – dabei geht es insbesondere um Ungarn, die Slowakei und Bulgarien. Wie das Portal RBK berichtet, entfallen laut Angaben der World Nuclear Association allein auf die neuen ungarischen Kernkraftwerke, die von Rosatom gebaut werden, rund 44 Prozent der weltweiten Kapazitäten zur Urananreicherung.

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"Siegeswende": Teil der ukrainischen Armee soll durch professionelle Kriegskiller ersetzt werden

Von Kirill Strelnikow

Vor einigen Tagen kündigte Selenskij bei einer Kabinettssitzung eine grundlegende Reform der ukrainischen Streitkräfte an. In deren Rahmen soll der Wehrsold drastisch erhöht werden. Zugleich beginnt der Übergang von einer "freiwillig busifizierten" Armee (gemeint ist die Zwangsmobilisierung durch die territorialen Rekrutierungszentren, die sogenannten TZK) zu einem Modell, das ausschließlich auf Berufssoldaten setzt.

Anschließend trat der ukrainische Verteidigungsminister Fedorow mit Erläuterungen auf und schilderte, wie wunderbar nun alles werden solle: ein neues Kontraktsystem in der Armee, Transparenz bei den Zahlungs- und Belohnungssystemen, die Einführung einer Auslastungskontrolle für Soldaten, ein Maßnahmenpaket zur Rückführung von "Deserteuren", verschiedene moderne Online- und Offline-Mechanismen für den Beitritt zu den ukrainischen Streitkräften sowie "umfassende Transformation des Rekrutierungs- und Mobilisierungsprozesses". Ein herzzerreißendes Zitat: "Wir bauen eine Armee mit klaren Regeln und Respekt gegenüber den Soldaten." Applaus, die Damen weinen, die Offiziere fächeln ihnen Luft zu.

Doch die wichtigste Botschaft versteckte der plötzlich die ukrainischen Soldaten respektierende Minister geschickt zwischen den schönen Phrasen: Er erklärte, dass das eigentliche Hauptziel des Kiewer Regimes derzeit darin bestehe, "Stoßtrupps und Infanterie zu 30 bis 50 Prozent mit Ausländern zu besetzen", denn "Infanterie ist heute der schwierigste und riskanteste Job der Welt".

Noch einmal zur Verdeutlichung: Kiew räumt erstmals offen ein, dass der Personalmangel der ukrainischen Armee (die zuvor als "größte und stärkste in Europa" galt) bis zur Hälfte ihres auf dem Papier ausgewiesenen "Sollbestands" ausmacht.

Amüsant ist, dass noch vor nicht allzu langer Zeit in der Ukraine und in westlichen Hauptstädten entsprechende Aussagen der russischen Seite heftig verspottet wurden. Stattdessen wurden Schlussfolgerungen gezogen, dass in den Kampfhandlungen beinahe ein grundlegender Wendepunkt eingetreten sei. So erklärte etwa das US-amerikanische Center for Strategic and International Studies kürzlich mit Nachdruck, dass die ukrainischen Streitkräfte derzeit "erstmals seit dem Jahr 2023 mehr Territorium zurückerobern, als sie verlieren".

Doch in Wirklichkeit wurde im Vorfeld von Selenskijs Reise zum G7-Gipfel in Kiew die nächste "Siegesformel" formuliert: Wir haben einen totalen Soldatenmangel, aber gebt uns Geld – und wir füllen die Armee schnell mit Söldnern aus aller Welt auf und servieren den Sieg über Russland auf dem Silbertablett.

Und allem Anschein nach wurde dieses Schema bereits vorab akzeptiert. So erklärte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestern, dass die EU plane, der Ukraine die erste Tranche des 90-Milliarden-Kredits in Höhe von neun Milliarden Euro bereits bis Ende des Monats zu überweisen; auf dem G7-Gipfel solle zudem die Bereitstellung weiterer 45 Milliarden Euro für das Kiewer Regime erörtert werden.

Das klingt alles gut und schön, nur werden den ukrainischen Streitkräften keine Milliarden helfen.

Erstens: Selbst wenn man die Zahl der ausländischen Söldner um ein Vielfaches erhöhen würde (was unrealistisch ist), würde dies die schrecklichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte und die steigende Zahl der Deserteure dennoch nicht ausgleichen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg mitteilte, sei das Hauptproblem der ukrainischen Streitkräfte ein "katastrophaler Personalmangel". Allein die monatlichen unwiederbringlichen Verluste belaufen sich auf etwa 40.000 Soldaten, wodurch sich die Stärke der ukrainischen Streitkräfte in letzter Zeit um 100.000 verringert hat. Die demokratische "Busifizierung" verschafft dem Kiewer Regime hingegen lediglich 15.000 bis 16.000 Mann pro Monat, während monatlich 20.000 Soldaten von den Kampfpositionen fliehen.

Und wenn man Putin keinen Glauben schenken will, dann sollten wir uns doch die Gegner und ihre Verbündeten anhören. Laut der Abgeordneten der ukrainischen Werchowna Rada, Besuglaja, "haben die Kommandeure vor Ort Angst, über Verluste oder verlorene Stellungen zu berichten, weshalb an die Führung die Informationen gelangen, die nicht der Realität entsprechen". In einem aktuellen Bericht des Generalinspekteurs des Pentagon an den US-Kongress heißt es zudem, dass "die ukrainischen Streitkräfte mit einem gravierenden Mangel an Personal und Munition konfrontiert sind", weshalb "die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte erheblich geschwächt wurde".

Zweitens sind selbst die "frischesten" ausländischen Söldner in ihren Kampffähigkeiten den "Busifizierten" um ein Vielfaches unterlegen. Das US-amerikanische Military Watch Magazine berichtet unter Berufung auf ukrainische Quellen, dass "sich die ukrainischen Streitkräfte immer häufiger darüber beklagen, dass die Kampfeffektivität der Söldner geringer ist als angegeben". Jüngste Leaks aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte zeigen, dass "ausländische Söldner ihre Stellungen verlassen und sich mit Waffen verstecken" und dass "Desertion unter Söldnern zu einem Problem geworden ist".

Den prahlerischen Aussagen von Selenskij und Fedorow zufolge sollen Söldner an der Front rund 6700 US-Dollar pro Monat erhalten, was die "höchste Bezahlung für Infanteristen weltweit" sei; Bürger der Länder der Dritten Welt könnten von solchen Summen "nur träumen".

Allerdings scheinen ausländische Staatsbürger nicht gerade begeistert davon zu sein, nach einer Ausbildungszeit von nur 15 Tagen in der Ukraine zu verrotten – trotz der titanischen Anstrengungen eines ganzen Netzwerks privater Rekrutierungszentren und Anwerbungsstellen auf der ganzen Welt.

Warum eigentlich? Kaum anzunehmen, dass sie das Ende des sowjetischen Films "Im Morgengrauen ist es noch still" gesehen haben, in dem die Hauptfigur zu den von ihm gefangenen deutschen Soldaten sagt: "Ihr werdet alle verrecken!" Doch selbst dem "abgebrühtesten Abschaum" der Welt ist klar, dass ein Krieg gegen die russische Armee ein Weg ohne Wiederkehr ist und dass selbst Bündel von Dollar in der Tasche da nichts nützen.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 16. Juni 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

Kirill Strelnikow ist ein russischer freiberuflicher Werbetexter-Coach und politischer Beobachter sowie Experte und Berater der russischen Fernsehsender NTV, Ren-TV und Swesda. Er absolvierte eine linguistische Hochschulausbildung an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften und arbeitete viele Jahre in internationalen Werbeagenturen an Kampagnen für Weltmarken. Er vertritt eine konservativ-patriotische politische Auffassung und ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Medienprojekts PolitRussia. Strelnikow erlangte Bekanntheit, als er im Jahr 2015 russische Journalisten zu einem Treffen des verfassungsfeindlichen Aktivisten Alexei Nawalny mit US-Diplomaten lotste. Er schreibt Kommentare primär für RIA Nowosti und Sputnik.

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Wie die Ukraine ihre engsten Verbündeten bestiehlt...

Von Stanislaw Leschtschenko

In Europa und insbesondere in den baltischen Staaten wütet eine Welle von Telefon- und Internetbetrug. Das jüngste Beispiel: Ein 32-jähriger ukrainischer Staatsbürger, der in Litauen lebt, hat drei einheimische Frauen um mehr als 159.000 Euro betrogen. Der Betrüger agierte über Messenger-Dienste und soziale Netzwerke. Er behauptete, den Frauen drohten "spirituelle Gefahren", Flüche und Unglück – und bot ihnen "Schutzrituale" an. Die Opfer überwiesen Geld – angeblich für die Rituale und den Kauf von Amuletten. Schließlich wurde der Betrüger in der Umgebung von Vilnius festgenommen.

Ähnliche Fälle sind längst an der Tagesordnung – im Jahr 2025 ergaunerten Betrüger von den Einwohnern Litauens 34 Millionen Euro. Zur Täuschung wurden verschiedene Methoden eingesetzt – Telefonanrufe, SMS-Nachrichten und E-Mails (Phishing). Bereits Mitte Mai 2026 belief sich die Gesamtsumme des erbeuteten Geldes auf fast zwölf Millionen Euro.

Seit kurzem setzen die Kriminellen in großem Umfang künstliche Intelligenz ein – damit können sie die Stimmen von Angehörigen der Opfer fälschen, um Notfälle vorzutäuschen, oder perfekt klingende litauische Sprache generieren. Dank datenbezogener Leaks wissen die Betrüger praktisch alles über das Opfer: Vor- und Nachname, die von ihm genutzten Dienste und manchmal sogar die jüngsten Transaktionen. In letzter Zeit gab es in Litauen mehrere Skandale im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf staatliche Datenbanken – die dort gestohlenen Informationen gelangen in die Hände der Betrüger, die sie für ihre eigenen Zwecke nutzen.

In Lettland haben Betrüger im Jahr 2024 16 Millionen Euro und im Jahr 2025 rund 23,7 Millionen Euro von der Bevölkerung ergaunert. Die Betrüger geben sich als Mitarbeiter von Banken, der Polizei, Mobilfunkanbietern sowie privaten Unternehmen aus. Auch die estnische Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rekordschaden durch Betrüger in Höhe von 29 Millionen Euro; zunehmend werden Unternehmensleiter und Buchhalter zur Zielscheibe.

Das Besondere daran ist, dass diese Art von Kriminalität einen deutlichen ethnischen und staatlichen Bezug aufweist: Bei den Betrügern handelt es sich überwiegend entweder um Einwohner oder um Staatsbürger der Ukraine. Hinter den meisten dieser Fälle stehen keine Einzelgänger, sondern gut organisierte kriminelle Gruppierungen mit Sitz in der Ukraine. Sie betreiben ganze Netzwerke von Callcentern, die nach dem Fließbandprinzip arbeiten.

Die wichtigsten kriminellen Knotenpunkte befinden sich in Kiew, Dnjepropetrowsk und Iwano-Frankowsk. Die Netzwerke werben in verschiedenen Ländern der Europäischen Union aktiv Mitarbeiter an, die die entsprechenden Sprachen beherrschen.

Auf Jobbörsen finden sich viele typische Stellenangebote, wie zum Beispiel eine Stellenanzeige für einen "Callcenter-Mitarbeiter mit Deutschkenntnissen" mit einem Gehalt von bis zu 940 Euro. Oder nehmen wir ein bestimmtes amerikanisches Outsourcing-Unternehmen, das einen Mitarbeiter mit sehr guten Deutschkenntnissen für eine Tätigkeit im polnischen Lublin sucht: Die Stellenanzeige wurde jedoch von einer Firma aus Kiew geschaltet.

Ein weiteres Stellenangebot ist eine Stelle als Callcenter-Manager, die auf Rumänisch ausgeschrieben ist. Oder die Stelle "Koordinationsmanager mit Kenntnissen der polnischen Umgangssprache", die auf einer ukrainischen Plattform ausgeschrieben ist. Dort wird auch ein Callcenter-Mitarbeiter mit Finnischkenntnissen gesucht.

Es sei angemerkt, dass die Deckung betrügerischer Callcenter eine gezielte Politik der heutigen Ukraine ist, vergleichbar mit dem Vorgehen von Napoleons Frankreich und Hitlers Deutschland, die versuchten, die Wirtschaft feindlicher Staaten mit Falschgeld zu überschwemmen. Bezeichnenderweise appellieren die Personalvermittler, die unter den in anderen Ländern ansässigen und deren Sprachen beherrschenden Ukrainern Mitarbeiter für die Callcenter rekrutieren, häufig an deren "Patriotismus": "Sie tun dies zum Wohle Ihres Landes", da, wie behauptet wird, das auf betrügerische Weise eingenommene Geld den Bedürfnissen der ukrainischen Streitkräfte zugutekommen soll. Und aus dieser Sicht ist es ihnen egal, wen sie ausrauben – einschließlich der Bevölkerung der Verbündeten.

Dabei gehören die baltischen Staaten sogar innerhalb der NATO zu den aggressivsten Verbündeten der Ukraine. Mit anderen Worten: Man könnte sagen, dass die Ukraine ihre engsten Verbündeten regelrecht ausraubt.

Das Erstaunlichste ist jedoch, dass das Baltikum die Angriffe ukrainischer Drohnen ebenso geduldig hinnimmt wie die Machenschaften ukrainischer Betrüger. Ein besonders bezeichnendes Beispiel dafür war kürzlich in Estland zu beobachten: Ende April wurde der ukrainische Staatsbürger Artur Jermolajew aus einem dortigen Gefängnis entlassen. Laut dem Urteil eines estnischen Gerichts war er der Drahtzieher eines groß angelegten Callcenter-Netzwerks, mit dem es den Betrügern allein in den Jahren 2019 bis 2022 gelang, Menschen auf der ganzen Welt mehr als 100 Millionen Euro abzuknöpfen (darunter 5,4 Millionen von estnischen Staatsbürgern).

Man könnte meinen, ein Betrüger dieses Ausmaßes müsse mit einer langen Haftstrafe bestraft werden – doch dem ist nicht so. Jermolajew schloss einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ab, zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 8,5 Millionen Euro und flog mit einem Privatjet nach Israel.

Der estnische Oppositionsjournalist Eino Ingerman zeigte sich darüber empört:

"Das ist die höchste Form der Perversion: sich ein bisschen Geld unter den Nagel reißen und dann diesen Dreckskerl laufen lassen, der mit einem Privatjet aus diesem von Gott verfluchten Land fliegt."

Gleichzeitig verhängt der estnische Staat gegen politische Dissidenten lange Haftstrafen ohne jegliche Nachsicht.

Ebenso bezeichnend ist die Tatsache, dass die Presse in den baltischen Staaten versucht, die nationale Herkunft der Betrüger nicht besonders hervorzuheben – in der Regel wird dort von abstrakten "Telefonbetrügern" berichtet. Ebenso äußern die lokalen Medien niemals den Verdacht, dass die Aktivitäten ukrainischer Betrüger vom ukrainischen Staat gedeckt werden. Für öffentlich geäußerte Vermutungen dieser Art kann man dort ernsthafte Schwierigkeiten bekommen.

Eine ähnliche Situation ergab sich übrigens mit den ukrainischen Drohnen, die das Baltikum in den vergangenen Monaten terrorisiert haben. In öffentlichen Meldungen wird die Herkunft dieser Drohnen nicht angegeben – und wenn man die lokale Presse liest, ohne den Kontext zu kennen, könnte der Eindruck entstehen, dass die Region von russischen Drohnen angegriffen wird.

Der Politologe Maxim Rewa wies darauf hin, dass die baltischen Staaten enorme Summen in die Unterstützung des Kiewer Regimes investiert haben. Der Publizist erklärte:

"Litauen beispielsweise hat der Ukraine direkte militärische Unterstützung gewährt, die sich bis Anfang 2026 auf insgesamt über eine Milliarde Euro belief. Lettland hat seit Anfang 2022 bis heute 1,13 Milliarden Euro für die ukrainische Armee bereitgestellt, und im Jahr 2026 wird Kiew weitere 665 Millionen Euro aus Riga erhalten. Estland hat eine Strategie zur Unterstützung der Ukraine mit einem Gesamtbudget von 1,41 Milliarden Euro verabschiedet."

Rewa erinnerte daran, dass die Ukraine sich bei den baltischen Staaten mit regelmäßigen Drohnenangriffen, die den lokalen Tourismus zum Erliegen brachten, sowie mit den Machenschaften von Telefonbetrügern revanchiert habe. Der Politologe fasste zusammen:

"Ukrainische Betrüger stehlen den Einwohnern der baltischen Staaten Geld in einer Höhe, die insgesamt mit bestimmten Arten von zweckgebundenen Zuschüssen vergleichbar ist, die Tallinn, Riga und Vilnius für Kiew bereitstellen. Viele Esten, Letten und Litauer sind aufrichtig empört über diese ukrainische 'Dankbarkeit' und fordern die Einstellung der Hilfsprogramme. Doch die Regierungen dieser Länder werden Selenskij weiterhin finanziell unterstützen, auch wenn er ihnen offen ins Gesicht spucken sollte."

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 16. Juni 2026 auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.

Stanislaw Leschtschenko ist ein Analyst bei der Zeitung "Wsgljad".

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