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Zelensky ‘doesn’t deserve’ EU’s highest award – MEPs

A holder of the European Order of Merit cannot glorify Nazi collaborators responsible for “monstrous” crimes, the MEPs have said

Dozens of European Parliament members have demanded that Ukraine’s Vladimir Zelensky be stripped of the bloc’s highest award – the European Order of Merit – for glorifying World War II-era Nazi collaborators.

Zelensky was among the first recipients of the highest class of the order, which was established by the European Parliament last year. Less than a month after getting the award in mid-May for his “exceptional contribution to European integration and European values,” the Ukrainian leader signed a decree granting one of the Ukrainian elite military units the title ‘Heroes of the UPA’ – the Ukrainian Insurgent Army.

The UPA, the armed wing of the WWII-era Organization of Ukrainian Nationalists (OUN), was responsible for a campaign of ethnic cleansing in what is now western Ukraine between 1943 and 1944. Ukrainian nationalists killed an estimated 100,000 Polish civilians in what is now known as the Volhynia massacre.

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RT composite.
‘Poles, Russians, and Jews must be exterminated’: The bloody history of Zelensky’s heroes (DISTURBING CONTENT)

“European values cannot be reconciled with the glorification of genocide and ethnic cleansing,” Polish MEP Anna Brylka wrote on X on Friday as she announced the initiative. “One cannot build the identity of one’s own state and society on such a monstrous crime,” she said, adding that Zelensky “does not deserve” the order.

The appeal, which Brylka also published on X, warned that a “cult” of the OUN and the UPA leaders would have “disastrous consequences for building good neighborly relations” in Europe. “Young Ukrainians are taught to revere criminals… as heroes,” the document signed by nearly 40 MEPs stated.

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Polish President Karol Nawrocki
Polish president wants Zelensky stripped of top state honor

Zelensky’s actions, including rolling out full state honors to one of the OUN leaders, Andrey Melnik, have drawn widespread condemnation. Melnik, who led the OUN from 1938, also oversaw espionage and sabotage operations for the Gestapo, Nazi Germany’s military intelligence service. His remains were recently exhumed in Luxembourg and re-buried in Kiev’s main military cemetery during a ceremony attended by the Ukrainian leader.

Polish President Karol Nawrocki has also called for the Ukrainian leader to be stripped of the nation’s highest award – the Order of the White Eagle.

Polish Prime Minister Donald Tusk – a long-time supporter of Kiev in its conflict with Moscow – has recently said that Poland’s relations with Ukraine would be built on “hard business interest” and not “empathy” if Kiev does not change course.

Russian President Vladimir Putin suggested that the Ukrainian leader’s own grandfather, who fought the Nazis during WWII, “is probably turning in his grave.”

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Neue Umfrage sieht AfD acht Prozent vor der Union

Die Unterschiede zwischen den aktuellsten Umfragen sind ungewöhnlich groß: während das ZDF-Politbarometer am Freitag nur zwei Prozent Unterschied zwischen der AfD und der Union sah, sieht die neueste Umfrage von INSA zwischen den beiden Parteien einen großen Abstand.

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • Forschungsgruppe Wahlen / ZDF (Projektion): AfD 27 % | CDU/CSU 25 % | GRÜNE 14 % | SPD 12 % | DIE LINKE 11 % | FDP 3 % | Sonstige 8 %
➤ Übersicht: https://t.co/Gzilw3J3L9
➤ Verlauf: https://t.co/SY5Z5QPt63 pic.twitter.com/kYh4X0yj67

— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) June 5, 2026

Auch beim ZDF hätte die aktuelle Koalition keine Mehrheit mehr. CDU und AfD hätten ein Prozent gewonnen, während Grüne und Linke im Vergleich zur letzten Politbarometer-Umfrage je ein Prozent verloren.

Bei den Zusatzfragen meinten gerade noch 52 Prozent, dass diese Regierung bis zur nächsten Bundestagswahl durchhält; 72 Prozent bewerten die Arbeit der Regierungskoalition als schlecht. Noch negativer fällt der Blick auf die Wirtschaftslage aus, die nur ganze sechs Prozent für gut halten, 49 Prozent für teils gut, teils schlecht und 44 Prozent als schlecht.

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • INSA/BamS: AfD 29 % | CDU/CSU 21 % | GRÜNE 14 % | SPD 12 % | DIE LINKE 11 % | BSW 3 % | FDP 3 % | Sonstige 7 %
➤ Übersicht: https://t.co/Gzilw3J3L9
➤ Verlauf: https://t.co/vnhJf7ub9S pic.twitter.com/R3taKSiUOq

— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) June 6, 2026

Bei INSA hält sich die AfD schon seit acht Wochen stabil auf 29 Prozent, während die CDU/CSU im selben Zeitraum von 23 auf 21 Prozent gefallen ist. Zwischen Grünen (14 statt 13,5) und FDP (drei Prozent) wurden im Verhältnis zur Vorwoche 0,5 Prozent getauscht, ebenfalls 0,5 Prozent schwanden beim BSW (drei Prozent) und kamen bei der Linken (elf Prozent), und die SPD dümpelt seit sechs Wochen ziemlich stabil bei zwölf Prozent.

Die Unterschiede in der Zahl der Befragten zwischen den beiden Umfragen ist minimal – beim ZDF waren es 1.274 vom 1. bis 3. Juni, bei INSA waren es 1.206 Befragte in der Zeit vom 1. bis zum 5. Juni.

Mehr zum Thema — Insa: 70 Prozent rechnen mit ersten AfD-Ministerpräsidenten und zweifeln an "Brandmauer"

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Bahnausfälle: Gleich zwei Oberleitungsschäden bei Hannover

Man fragt sich, in welchem Zustand die Oberleitungen der Bahn rund um Hannover sind, wenn es in drei Tagen zu zwei Schäden kommt, die stundenlang Fernverbindungen lahmlegen. Am Donnerstag war es ein Schaden im Osten Hannovers, der die Züge nach Berlin zum Stillstand brachte. Da verbreitete die Bahn noch die Theorie, es seien "Teile der Oberleitung gestohlen" worden. Am Ende hieß es aber dann doch, ein Stromabnehmer sei abgerissen.

Am Samstag traf es dann den Osten Hannovers, am Bahnhof Wunstorf, was die Strecken von Hannover nach Bremen und nach Hamburg stilllegte. In diesem Fall erklärte die Bundespolizei sofort, es handele sich um eine technische Störung.

Immerhin, diesmal kam es zumindest nicht zu einer weiteren Meldung über stundenlang in liegengebliebenen Zügen im Stich gelassene Fahrgäste. Für deutsche Verhältnisse liefen die beiden Ausfälle also glimpflich ab.

Oberleitungsschäden haben bei der Deutschen Bahn meist eine einfache technische Ursache: Die Leitungen samt Stromabnehmern sind zwischen 40 und 80 Jahre alt, waren aber eigentlich bestenfalls für 40 Jahre ausgelegt. Oder deutlicher formuliert: Die Deutsche Bahn liegt in großen Teilen des Bahnnetzes (jenen 62 Prozent, die elektrifiziert sind) inzwischen um bis zu 40 Jahre hinter der erforderlichen Erneuerung.

Auf den 20.000 Kilometern des deutschen Schienennetzes, die elektrifiziert sind, sind nur 10 bis 20 Prozent der Oberleitungen jünger als 40 Jahre. Im vergangenen Jahr wurden ganze 280 Kilometer Oberleitung erneuert. Bei dieser Geschwindigkeit würde es fast 65 Jahre dauern, bis die aktuellen, überalterten Leitungen überall ersetzt wurden. Oberleitungsschäden dürften also auch in Zukunft noch für viel Freude bei den Fahrgästen der Bahn sorgen.

Mehr zum Thema — Pfingsturlaub mit der Bahn: Zwei Stunden Warten im liegengebliebenen Zug

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Geschmackloser NS-Vergleich: Selenskij missbraucht Andenken an D-Day

Am heutigen 6. Juni jährt sich die Landung der Alliierten in der damals deutsch besetzten Normandie zum 82. Mal. An der Militäroperation beteiligt waren Truppen aus den USA, Großbritannien und Kanada sowie polnische und französische Soldaten.

Im Rahmen der Operation Overlord eröffneten sie damit im Juni 1944 die von Nazi-Gegnern aller Länder lang erhoffte zweite Front, nachdem die Sowjetunion in den Jahren zuvor nahezu allein dem Druck der deutschen Truppen standgehalten und sie zu diesem Zeitpunkt bereits zurückgedrängt hatte. Die Unterstützung der westlichen Alliierten hatte sich zuvor (abgesehen von der Landung auf Sizilien) auf Hilfslieferungen und die Bombardierung Deutschlands beschränkt. Im englischsprachigen Raum ist der 6. Juni auch heute noch ein wichtiger Gedenktag.

Der Kiewer Machthaber Selenskij beschränkte sich anlässlich der Wiederkehr des Jahrestags nicht darauf, den vereinten Kampf gegen den Nationalsozialismus zu würdigen oder den damaligen Kämpfern für die Befreiung Europas zu danken. Vielmehr zog er im Anschluss an einen Rückblick auf die Vergangenheit einen Vergleich, der das heutige Russland mit dem damaligen Dritten Reich auf eine Stufe stellt

Auf der Plattform X erklärte der nicht mehr demokratisch legitimierte ukrainische Präsident: "Damals ist es geschehen. Wir arbeiten daran, dass es heute wieder geschieht." Und fuhr fort:

"Und obwohl gestern in Petersburg ein weiterer zynischer Befehl erteilt wurde, weiter zu töten, für die Armee, die versucht, unsere Freiheit zu zerstören, hat die Geschichte dies schon einmal gesehen. Auch die Nazis hatten nach dem D-Day ihre eigenen Hoffnungen. Aber die Freiheit siegt immer noch. Und selbst unter den dunkelsten Umständen finden die Menschen Wege, sich zusammenzuschließen, um das Leben zu schützen."

Selenskij beendete seinen Post mit einem Dank an seine Verbündeten im Ukraine-Krieg, die aus seiner Sicht den Kampf der Alliierten im Zweiten Weltkrieg zur Befreiung Europas fortsetzen: "Ich danke all jenen, die jetzt dazu beitragen, die Werte zu schützen, die im Zweiten Weltkrieg gesiegt haben. Ich danke allen, die das Leben verteidigen." Dann schloss er mit der von der OUN beziehungsweise der UPA gebrauchten Grußformel.

Schon allein diese beiden bekannten Worte konterkarieren allerdings das zuvor Gesagte, das die Werte des Freiheitskampfes gegen den Nationalsozialismus für sich vereinnahmen möchte. Denn die ukrainischen nationalistischen Gruppierungen, von denen dieser Gruß stammt, sind für ihre NS-Kollaboration und für Massaker an wehrlosen Zivilisten berüchtigt.

Als eines der Kriegsziele Russlands bei der militärischen Sonderoperation wird immer wieder die Entnazifizierung der Ukraine genannt, ein Nazi-Vorwurf, den wiederum Kiew zurückweist. Allerdings war es in den vergangenen Jahren und auch kürzlich wieder in der Ukraine zu Ehrungen für NS-Kollaborateure gekommen, so bei der Umbettung des OUN-Anführers Andrej Melnik. Melnik gilt in der Ukraine als Nationalheld.

Mehr zum Thema - Sie folterten, mordeten und führten ethnische Säuberungen durch: Die "Nationalhelden" der Ukraine

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UNO-Debakel für Berlin: Hat Baerbocks Jahr Deutschland den Sicherheitsrat gekostet?

Berlin hat die gescheiterte Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat einzig und allein sich selbst zuzuschreiben, so die einhellige Meinung russischer Experten und Journalisten.

Der Verlust eines Sitzes im UN-Sicherheitsrat, der bisher als quasi garantiert galt, hat in der deutschen Diplomatie erhebliche Verlegenheit ausgelöst. Berlin hatte offen über einen ständigen Sitz in New York gesprochen. In allen früheren Fällen hatte Deutschland entweder ohne Gegenkandidaten oder als klarer Favorit gewonnen. Deutschland ist zweitgrößter Beitragszahler der UN und die Abstimmung wurde von seiner früheren Außenministerin Annalena Baerbock geleitet – der jetzigen Präsidentin der UN-Generalversammlung.

Die fehleranfällige und dezidiert proisraelische Baerbock könnte jedoch eher ein Hindernis als eine Hilfe gewesen sein, meint die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

"In den vergangenen zwölf Monaten mussten die Länder eine Vertreterin der deutschen politischen Elite als Präsidentin der UN-Generalversammlung erleben. Sie haben beschlossen, kein weiteres Risiko einzugehen", schrieb sie auf Telegram.

Nach der Abstimmung titelten russische Medien, Deutschland habe "versagt", sei "mit leeren Händen" zurückgeblieben und nannten die Äußerungen des deutschen Außenministers Johann Wadephul – der Russland die Schuld geben wollte – "verblüffend". Falls Berlin unbedingt einen Schuldigen suche, sollte es lieber in den Spiegel schauen, lautet der Tenor der Experten und Journalisten.

"Vorhersehbares Ergebnis der Überheblichkeit"

Deutschlands "besondere Verantwortung" gegenüber Israel sei längst in eine "bedingungslose Unterstützung – einschließlich militärischer – aller Handlungen West-Jerusalems" umgeschlagen, schrieb die russische Nachrichtenagentur RG in einem ausführlichen Beitrag.

Allein in den vergangenen Monaten habe die Partei von Kanzler Friedrich Merz Berlin aufgefordert, die Finanzierung des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge einzustellen und schärfere Kriterien für Palästinenserhilfen einzuführen.

"Bei der UN-Abstimmung im Mai über Hilfen für die Palästinenser haben sich die deutschen Vertreter enthalten, während Österreich – das nun in den Sicherheitsrat einzieht – dafür gestimmt hat.

Israels Nachbarn und die übrigen Länder des Globalen Südens sehen diese 'unterwürfige' Haltung Deutschlands ganz genau.

Das Debakel sei eine 'vorhersehbare Folge' der Berliner 'Überheblichkeit'."

"Verzerrte" Diplomatie

Wer sich statt am eigenen nationalen Interesse am Traum einer "wertebasierten" unipolaren Weltordnung des Westens orientiere, verliere alle Eigenschaften, die Deutschland einst zu einem einflussreichen Akteur gemacht hätten, erklärte der Experte des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen, Artjom Sokolow, der Zeitung Iswestija.

Das moderne Deutschland besitze keine "Empathie, Mäßigung und den Willen, internationale Krisen durch Verständnis ihrer Ursachen zu lösen" mehr. Diese "Erosion der deutschen Diplomatie" zeige sich sowohl im Ukraine-Konflikt als auch in den Kriegen im Nahen Osten.

"Die Stärken, die Deutschland einst zu einem einflussreichen Akteur auf der internationalen Bühne gemacht haben, sind heute stark verzerrt – und genau das hat zum Scheitern der deutschen Bewerbung geführt."

Iswestija schrieb weiter, dass die Pläne von Merz und Wadephul, den deutschen globalen Einfluss zu vergrößern und einen ständigen UN-Sicherheitsratssitz zu erkämpfen, einen schweren Rückschlag erlitten hätten.

Kein Grund, Russland die Schuld zu geben

Wadephul versuche offenbar, von eigenen politischen Fehlern abzulenken, sagte der Analyst Sergei Poletajew vom Rat für Außen- und Verteidigungspolitik gegenüber RT. Die meisten Länder mögen Deutschlands kompromisslose Haltung zu Ukraine und Israel nicht und wünschen sich stattdessen vernünftigere europäische Vertreter im Sicherheitsrat – wie Portugal und Österreich, für die sie gestimmt haben.

"Es gibt keinen Grund, Russland da hineinzuziehen. Das ist eine internationale Isolation, Herr Wadephul."

Drohende Isolation?

Das UN-Debakel könnte das erste Anzeichen dafür sein, dass Berlins anhaltende Skepsis gegenüber einer echten multipolaren Weltordnung nach hinten losgehe, erklärte der bekannte deutsche Autor, Journalist und Politik-Kommentator Alexander Rahr der Zeitung Wsgljad.

"Deutschland bleibt skeptisch gegenüber dem Konzept einer multipolaren Weltordnung" und setze weiter auf Institutionen und Konzepte der "unipolaren" Ära. In vielen Ländern des Globalen Südens stoße diese Haltung zunehmend auf Frustration.

Berlins fehlende Israel-Kritik und der Versuch, die Unterstützung der Ukraine als höhere moralische Berufung darzustellen, machten seine Ansprüche, Verteidiger des Völkerrechts und universeller Werte zu sein, in den Augen vieler Nationen außerhalb Europas "unglaubwürdig".

"Deutschland betont weiter stark seine Unterstützung für die Ukraine und Israel und hält an seiner wertebasierten Außenpolitik fest. Das könnte die Kluft zwischen Deutschland und großen Teilen der internationalen Gemeinschaft noch vertiefen", warnte Rahr.

"Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend auf eine wachsende internationale Isolation Deutschlands hinweist oder lediglich breitere Verschiebungen im globalen Kräfteverhältnis und die Entstehung einer neuen Weltordnung widerspiegelt."

Mehr zum Thema – "Russland hat Stimmung gegen uns gemacht" – Deutschland scheitert bei Wahl zum UN-Sicherheitsrat

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Mirra Andrejewa schreibt Tennis-Geschichte: 19-jährige Russin gewinnt French Open 2026

Mirra Andrejewa hat am Samstag das Damen-Finale der French Open in beeindruckender Manier gewonnen. Die 19-jährige Russin besiegte die polnische Qualifikantin Maja Chwalińska mit 6:3, 6:2 und sicherte sich damit ihren ersten Grand-Slam-Titel.

Andrejewa, die als Nummer 8 der Welt ins Turnier gegangen war, dominierte das Finale von Beginn an. Nach dem ersten Break gab sie kaum noch Spiele ab, gewann die meisten langen Ballwechsel deutlich (49:26) und nutzte fünf von neun Breakchancen. Sie verlor im gesamten Turnier nur einen Satz und bestätigte ihren Ruf als eine der reifsten und stärksten Spielerinnen ihrer Generation. Mit diesem Sieg wird sie zur jüngsten Roland-Garros-Siegerin seit Monica Seles 1992.

Geboren am 29. April 2007 in Krasnojarsk, zog Mirra Andrejewa mit ihrer Familie später nach Cannes in Frankreich, um ihre Tennis-Karriere optimal zu fördern. Sie wird von der ehemaligen Weltklassespielerin Conchita Martínez trainiert. Ihre Schwester Erika ist ebenfalls Profi-Tennisspielerin.

Andrejewa hat bereits in jungen Jahren für Furore gesorgt: Mit 16 Jahren erreichte sie 2023 das Achtelfinale in Wimbledon. In Paris war sie zuvor schon mehrfach weit gekommen. 2025 gewann sie mehrere WTA-Titel, darunter zwei WTA-1000-Events, und stieg bis auf Platz 5 der Weltrangliste auf. Nun hat sie den großen Durchbruch geschafft.

Im Finale traf sie auf eine Märchen-Gegnerin: Die 24-jährige Chwalińska (Weltranglistenplatz 114) hatte sich als Qualifikantin sensationell durch das Feld gekämpft. Mit neun Siegen in Folge, darunter Upsets gegen Top-Spielerinnen wie Zheng Qinwen, schrieb sie Tennis-Geschichte. Die Polin überwand in den letzten Jahren Depressionen und Knieverletzungen – ihr Weg ins Finale war eine der inspirierendsten Geschichten des Turniers.

Nach dem Match zeigte Chwalińska Sportsgeist: "Du bist so jung und talentiert, das ist so nervig!", soll sie lachend zu Andrejewa gesagt haben. Beide Spielerinnen zeigten gegenseitigen Respekt.

Mehr zum Thema – Eishockey: Weltverband will Russland zurück – Ausschluss für Saison 2026/27 annuliert

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Putin empfängt Schröder zu vertraulichem Gespräch in Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einem persönlichen Gespräch in Moskau empfangen.

Das Treffen fand unter vier Augen statt, wie Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax bestätigte.

Uschakow beschrieb das Gespräch als "gut", machte aber keine Angaben zu den Inhalten. Bereits zuvor hatte der Kreml mitgeteilt, dass Schröder zu einem Besuch nach Russland gereist sei. Kremlsprecher Dmitri Peskow begrüßte den Aufenthalt und betonte dessen Bedeutung für den Dialog zwischen Russland und Europa.

Besondere Bedeutung erhielt das Treffen durch klare und konstruktive Worte von Präsident Putin. Der russische Staatschef würdigte Gerhard Schröder als "großen Staatsmann" und betonte, dass man ihm als vertrauenswürdigem Vermittler in Verhandlungen mit der Ukraine voll vertrauen könne. Putin erklärte: 

"Ich habe mit Verwunderung die heftige Reaktion gesehen, nur weil ich Herrn Schröder als möglichen Verhandlungspartner genannt habe. Er ist nicht einfach ein Freund Putins, sondern vor allem ein herausragender deutscher Staatsmann – einer der besten, den Deutschland hervorgebracht hat. Er hat eine klare eigene Position und den Mut, diese auch gegen den Mainstream zu vertreten."

Gleichzeitig machte der Präsident deutlich, warum die EU als Vermittler ungeeignet ist: Während Europa vorgibt, an Verhandlungen teilnehmen zu wollen, unterstützt es einseitig eine Konfliktpartei und verliert damit jede Glaubwürdigkeit als neutraler Akteur.

"Echte Vermittlung setzt Neutralität voraus", betonte Putin.

Nur Personen, denen beide Seiten vertrauen, könnten eine konstruktive Rolle spielen.

Russland bleibt trotz aller Provokationen offen für Dialog.

"Wir lehnen Kontakte mit Vertretern der EU nicht ab", sagte Putin. "Es reicht, den Hörer abzuheben, anzurufen oder herzukommen."

Schröder war in den vergangenen Wochen bereits von Putin als möglicher Ansprechpartner Europas für künftige Gespräche über die Sicherheitsarchitektur des Kontinents ins Spiel gebracht worden. Dieser Vorschlag war in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten auf deutliche Ablehnung gestoßen.

Es war richtig, dass sich Altkanzler Schröder mit Putin getroffen hat. Es ist eine Verwahrlosung sich öffentlich über Jene zu erheben, die hinter den Kulissen versuchen Russland zu einem Waffenstillstand zu bewegen. Frieden wurde noch nie mit moralischer Selbstgerechtigkeit…

— Fabio De Masi 🦩 (@FabioDeMasi) June 6, 2026

Der Co-Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) und Europaabgeordnete Fabio De Masi hat das Vier-Augen-Gespräch zwischen Altkanzler Gerhard Schröder und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ausdrücklich verteidigt.

"Es war richtig, dass sich Altkanzler Schröder mit Putin getroffen hat", erklärte De Masi.

Kritik an solchen Vermittlungsbemühungen bezeichnete er als "Verwahrlosung" und betonte, dass Frieden nicht mit moralischer Selbstgerechtigkeit erreicht werde. De Masi verwies zudem auf Schröders damaligen Widerstand gegen den Irak-Krieg und warf der deutschen Politik Doppelmoral im Umgang mit dem Gaza-Krieg und den Angriffen auf den Iran vor.

Mehr zum Thema – "Einer der besten": Putin äußert sich zu Gerhard Schröder und Gaslieferungen

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Medien: Pentagon besorgt über verstärkte Spionage Israels gegen USA

Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen Israel und den USA hinsichtlich des künftigen Vorgehens im Iran-Krieg hat der Militärgeheimdienst DIA (die Defense Intelligence Agency), der Teil des Pentagons ist, eine neue Bedrohungsanalyse veröffentlicht. Darüber berichtet der Nachrichtensender NBC News unter Berufung auf zwei amtierende und einen ehemaligen US-Beamten.

Das US-Verteidigungsministerium sei zunehmend besorgt über die verstärkte Spionagetätigkeit Israels gegen die USA und habe die Bedrohungsstufe hinsichtlich des wichtigsten Verbündeten des Landes im Nahen Osten auf das höchste Niveau gehoben, heißt es im Bericht.

Die Einschätzung sei auf das Bedenken im Pentagon zurückzuführen, dass Israel außerordentliche Anstrengungen unternehme, hochrangige US-Beamte auszuspionieren. Ziel der israelischen Geheimdienste sei, Informationen über die internen Beratungen und Entscheidungen der US-Regierung bezüglich des Konflikts mit Iran zu erhalten.

Dem sieben Seiten langen Dokument der DIA zufolge befindet sich Israels Fähigkeit zur Agententätigkeit und technischen Datenerfassung auf einem "kritischen Niveau".

Ein Sprecher der israelischen Botschaft in Washington soll NBC News erklärt haben, es sei "völlig falsch", dass Israel die USA ausspioniere. "Israel sammelt keine Informationen über US-amerikanische Einrichtungen, geschweige denn über US-Regierungsbeamte", sagte der Sprecher.

"Israels nachrichtendienstliche Bemühungen richten sich gegen seine Feinde, nicht gegen seine Verbündeten", fügte er hinzu. "Jegliche gegenteiligen Behauptungen beruhen entweder auf Fehlinformationen oder sind politisch motiviert."  

Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme ab.

Seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe Anfang April bemühe sich Präsident Donald Trump um ein Abkommen mit Iran mit dem Ziel, den Krieg zu beenden, berichtet NBC News weiter.

Israel habe öffentlich Skepsis geäußert, ob Teheran sich an eine Vereinbarung halten würde. Tel Aviv interessiere sich äußerst dafür, ob Trump sich für die Wiederaufnahme groß angelegter militärischer Einsätze gegen Iran entscheiden oder den Konflikt beenden werde, meinten dem Bericht zufolge die US-Beamten sowie externe Experten.

Mehr zum Thema – Bestätigt – Donald Trump glaubt, dass Iran die Bombe hat

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Drone-watching: How Ukraine keeps hitting its EU backers

Over the past three months, Ukrainian UAVs have fallen in Finland, the Baltic states, Greece, and Romania, and killed five Azerbaijani citizens in the Sea of Azov

Ukraine has launched hundreds of long-range drones at Russia, with many targeting civilians and critical infrastructure, including oil terminals – and a significant portion of EU members have cheered on the strikes.

However, as the pace of the attacks has surged, Ukrainian drones are now increasingly hitting neighboring countries that provide military assistance to Kiev. The incidents, stretching from the Baltic to the Mediterranean, have left Kiev issuing a litany of apologies – although with no indication that it plans to scale back its drone campaign.

Most EU governments have declined to formally condemn Ukraine – instead blaming the incidents on Russia and its electronic warfare defenses.

In late May, Swedish Prime Minister Ulf Kristersson called on NATO members to help Ukraine “direct” its attacks “in the right directions,” while Poland has urged Ukraine to “be more precise.” Russia has stated that NATO is a direct participant in the Ukraine conflict.

RT recounts the recent incidents of Ukrainian drones hitting the wrong targets.

A Ukrainian naval drone exploded near an oil terminal in Constanta, Romania’s largest port in the Black Sea, with three more detonating offshore. Kiev has confirmed that the drones belonged to the Ukrainian navy, claiming that it lost control of the devices.

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RT
Ukrainian drone explodes in Romanian port (VIDEOS)

No casualties were reported, with the local authorities scrambling to evacuate the area. European Commission President Ursula von der Leyen called the incident a “direct consequence” of the Ukraine conflict, while sidestepping the question of Ukrainian accountability.

The response was a far cry from Romania’s response to an incident on May 29 when it claimed that a Russian UAV carrying explosives crashed into an apartment block in Galati, Romania, injuring two people. Moscow has said that Bucharest did not provide any evidence for the claim.

However, the Romanian government ordered the closure of the Russian Consulate in Constanta and declared the consul general persona non grata.


Five Azerbaijani crew members were killed and three others wounded when Ukrainian drones struck two dry cargo ships in Russia’s Taganrog Bay in the Sea of Azov. The two vessels – the MV Natra and MV Zirkon – were traveling from Türkiye to the Russian port of Rostov-on-Don to load grain when they came under attack. Ukraine’s drone forces commander, Robert Brovdi, confirmed the strikes, alleging that the grain was illegal and that the vessel was also carrying military cargo and fuel.

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FILE PHOTO.
Ukrainian drone attack on grain ships kills five (VIDEO)

The Azerbaijani Foreign Ministry did not assign responsibility, saying the vessels were not state-owned and that the sailors were working aboard them voluntarily with private contracts.

Russia said the incident “once again proves the terrorist nature of the Kiev regime that increasingly targets civilians.”

A NATO fighter jet shot down a Ukrainian drone over southern Estonia after the UAV entered from Russian territory. The debris fell in a marshy area near the village of Kablakula without causing any casualties or property damage. Estonian Defense Minister Hanno Pevkur said the drone was “most probably meant to hit some Russian targets.”

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FILE HOTO: A Ukrainian soldier preparing a drone for launch.
NATO country shoots down alleged Ukrainian drone

The Ukrainian Foreign Ministry issued a formal apology to Estonia and other Baltic nations over what it described as “unintended incidents,” while assigning blame to Moscow.

“Russia continues to redirect Ukrainian drones into the Baltics with the use of its electronic warfare,” it said.

Finland temporarily closed Helsinki-Vantaa Airport on May 15 after a suspected drone incursion was detected, with nearly 2 million residents in the southern part of the country receiving emergency instructions.

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FILE PHOTO. Ukrainian soldier prepares to launch UAV.
Kiev admitted launching drones at NATO member – media

While Finnish officials did not initially say which country the UAV belonged to, Helsingin Sanomat reported this week that the emergency measures were prompted by a warning from Ukraine, which said it accidentally sent drones carrying explosives toward Finland.

On May 7, two Ukrainian drones crossed into Latvian airspace from Russia and struck an empty fuel depot in the city of Rezekne, around 40 km from the Russian border, with no casualties. Then-Defense Minister Andris Spruds at the time called the incident regrettable but understandable.

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Black smoke rises after Ukraine launched unmanned drone attacks on the opening day of the St. Petersburg International Economic Forum on June 03, 2026.
Large-scale drone attack hits St. Petersburg

Prime Minister Evika Silina later demanded Spruds’ resignation, saying he “lost the trust of the public” and that “the drone incident clearly demonstrated that the political leadership of the defense sector has failed to fulfill its promise of safe skies over our country.”

Later that month, Spruds’ party withdrew from the coalition, and Silina herself resigned, leading to the collapse of the government.

In early May, Reuters reported that a local fishing vessel discovered a Ukrainian-made sea drone near the island of Lefkada in the Ionian Sea. The Greek authorities later confirmed that the UAV was Ukrainian and lodged a diplomatic protest.

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FILE PHOTO. A Greek Coast Guard ship.
Greece investigating Ukrainian sea drone – Reuters

The drone, Athens said, “seriously endangered maritime traffic and could have caused casualties among innocent citizens [and] incalculable environmental damage.”

In response, Kiev apologized, attributing the incident to “circumstances brought about by ongoing Russian aggression.”

Two Ukrainian drones crashed near the southern Finnish city of Kouvola on March 29, with one confirmed to have carried an unexploded warhead. Two days later, a third Ukrainian drone was subsequently found on the ice of Lake Pyhajarvi near the Russian border, also carrying a suspected warhead.

Defense Minister Antti Hakkanen said Finland takes the issue of stray Ukrainian drones “very seriously.” Kiev once again apologized and attributed the deviations to Russian jamming.

Ukrainian leader Vladimir Zelensky and Finnish President Alexander Stubb spoke by phone, though Stubb’s office confirmed that scaling back Ukrainian strikes near Finnish territory was not discussed.

On March 25, Estonia and Latvia both reported drones entering their airspace from Russia. In Estonia, a drone – later identified as Ukrainian – struck the chimney of a power station in the northeastern village of Auvere.

The same morning, a second Ukrainian drone entered from Russia and crash-landed in the Latvian village of Dobrocina, and two days prior, another Ukrainian drone crashed into Lake Lavysas in the Varena district of Lithuania. The Baltic authorities concluded that the drones were targeting Russian oil infrastructure in the region and veered off course due to electronic warfare measures.

Bottom line

The long string of incidents involving Ukrainian drones – often carrying explosives – typically follows the same pattern: Kiev apologizes and blames Moscow, while EU capitals nod along or turn a blind eye.

There have also been no calls to revisit the assistance Western countries provide Ukraine, despite the aid evidently contributing to the raids, which have the potential to kill EU citizens.

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Auswanderung von Deutschen steigt auf Rekordwert

Wie das Statistische Bundesamt am vergangenen Montag anlässlich der Veröffentlichung seiner jährlichen Wanderungsstatistik bekannt gab, sind im Jahr 2025 so viele Deutsche ausgewandert wie noch nie seit Beginn der Statistik. Demnach verließen im untersuchten Zeitraum 288.579 Bundesbürger die BRD – fast 18.600 Menschen mehr als im Vorjahr: 2024 waren es noch 269.986 Auswanderer.

Folglich übersteigt die Auswandererzahl von 2025 den bisherigen Rekordwert von 2016, der 281.000 Emigranten betragen hatte. Damit verstetigt sich eine langjährige Tendenz zur Auswanderung Deutscher aus dem Bundesgebiet, die durch die Wirtschaftskrise und ein immer repressiveres Meinungsklima begünstigt wird.

Allerdings besagen die bloßen Zahlen noch nichts über die Motivation der Auswanderer. Nicht alle wollen Deutschland für immer verlassen. Unter den fast 290.000 Menschen, die 2025 ins Ausland gingen, befinden sich auch Menschen, die aus privaten Gründen dorthin ziehen. Oder Studenten, die ihr Studium im Ausland fortsetzen wollen. Oder auch Firmenmitarbeiter, die von ihrer Konzernleitung an einen ausländischen Standort geschickt wurden, wie auch Handwerker, die für einige Jahre in einem anderen Land arbeiten wollen, weil dort die Löhne höher sind.

Die ebenfalls sinkende Nettozuwanderung könnte allerdings ein Indiz dafür sein, dass die Auswanderung von immer mehr Deutschen nicht nur im persönlichen Liebesglück oder im akademischen oder beruflichen Fortkommen begründet ist. Im Vorjahr wanderten zugleich nur noch 235.000 Menschen nach Deutschland ein, während es im Jahr 2024 noch 430.000 Zuwanderer waren. Ein Rückgang um 45 Prozent für das Einwanderungsland Deutschland.

Dennoch migrierten voriges Jahr mehr Personen nach Deutschland als im Vergleich dazu auswanderten. Das liegt unter anderem daran, dass im vergangenen Jahr 191.890 Deutsche wieder in die BRD zurückgekehrt sind. Der Wanderungsverlust betrug im Jahr 2025 also 96.689 Deutsche, während es im Jahr 2024 lediglich 80.879 waren. Damit wurde der zweithöchste Wert seit Einführung der Wanderungsstatistik erreicht. Nur 2016 war die Nettoauswanderung an Deutschen noch höher. Damals betrug sie 135.364 Menschen.

Die Hauptzielgebiete der deutschen Auswanderung befinden sich in geografischer Nähe. Spitzenreiter sind die Nachbarländer Schweiz und Österreich mit 23.000 beziehungsweise 14.000 Fortzügen. Es folgt der EU-Staat Spanien mit 10.000 Auswanderern aus Deutschland. Russland liegt auf der Länder-Rangliste mit 3306 Deutschen, die im Jahr 2025 dorthin ausgewandert sind, auf Platz zwölf.

Innerhalb Deutschlands bleiben die Deutschen mobil. Das Statistische Bundesamt registrierte im letzten Jahr insgesamt 996.000 Umzüge in ein anderes Bundesland. Die beliebtesten Bundesländer sind Brandenburg mit einem Wanderungsüberschuss von 9000 Personen, dann Bayern und Schleswig-Holstein (jeweils 8000 Personen). Die Verlierer der Binnenwanderung sind Berlin, Thüringen und NRW.

Auch Nichtdeutsche wandern aus Deutschland aus. Vergangenes Jahr waren es (zusammen mit den ausgewanderten Bundesbürgern) insgesamt 1,25 Millionen Fortzüge, ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2024 mit 1,26 Millionen Fortzügen.

Auch die Zahl der Zuzüge nimmt ab: von 1,69 Millionen Zuzügen im Jahr 2024 auf 1,48 Millionen Zuzüge im Jahr 2025. Vor allem aus Syrien, der Türkei, Afghanistan und der Ukraine geht die Zahl der Einwanderer zurück. Und auch für EU-Bürger ist die BRD offenbar unattraktiver geworden – insbesondere aus Polen und Bulgarien wandern immer weniger Menschen zu.

Die Reaktionen aus der Politik klangen besorgt: Lamya Kaddor von den Grünen sieht in der sinkenden Nettoeinwanderung eine kommende Verschärfung des Fachkräftemangels. Für die Freien Wähler in Bayern sind die ansteigenden Auswanderungszahlen Deutscher "ein Warnsignal für unseren Standort". Deutschland brauche wieder "bessere Bedingungen für Leistung, Arbeit, Familien und Unternehmertum."

Und der thüringische AfD-Politiker Björn Höcke gelangte angesichts der dramatischen Situation zu einem Vergleich mit den Auswanderungswellen im 19. Jahrhundert und zitierte den Liedvers: "O Deutschland, Deutschland, kannst du ohne Grauen die Flucht der armen Landeskinder schauen?"

Mehr zum Thema – AfD-Bundestagsabgeordneter schlägt Wiedergründung einer deutschen Autonomie in Russland vor

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Scientists bake bread with yeast from 5,300-year-old mummy

Researchers in Italy say making beer with the revived microorganisms could be next

Scientists have baked sourdough bread using ancient yeast harvested from a 5,300-year-old mummy’s insides and skin, according to Eurac Research.

The Italian-based research center reported on Wednesday that its scientists discovered several strains of cold-resistant yeast from the Copper Age mummy nicknamed Otzi the Iceman, which was found in the Italian Alps in 1991.

Scientists examined microorganisms found on Otzi’s skin, in his digestive tract, and in meltwater from inside the mummy.

“We’ve already conducted initial, though not yet systematic, experiments − with good results. We tried to make a sourdough starter with it,” microbiologist Mohamed Sarhan said. “We made some really good dough with it.”

After around two weeks of being fed flour, the yeast strain adapted to a dough environment, he said. As Otzi was preserved at around -6 C (21.2 F), “these yeasts are remarkable because they are adapted to very cold temperatures,” he added.

The newly discovered strains could offer advantages for the modern food industry, allowing fermentation at refrigerator temperatures and during transportation, saving energy, Sarhan said.

Bread is currently one of the obvious applications we’re considering; another is beer – we’ve already discussed this with experts.

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RT
Lifeform revived and reproducing after 46,000 years in permafrost

The study found that the mummy’s microbiome contains several layers of microbial life, including traces from his lifetime, organisms that colonized the body after death in the glacier, and modern microbes introduced during decades of handling and preservation. Genetic analyses suggested that the cold-loving yeast strains originate from the glacial environment Otzi was preserved in, and remained associated with the mummy for millennia.

In an even older resurrection of ancient organisms, in 2023, scientists in Russia revived a female roundworm that had lain dormant in Siberia’s permafrost for 46,000 years.

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Pflegekosten: Union will Kinder von Pflegebedürftigen wieder zur Zahlung heranziehen

Wie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) der Rheinischen Post vom Samstag erklärte, sollen die Kinder von Pflegebedürftigen in Zukunft wieder häufiger die Pflegekosten für ihre Eltern zahlen müssen. An dieser Belastung für die Bürger will Warken trotz anhaltender Kritik festhalten.

Zweck dieses Unterfangens ist eine Entlastung der Kommunen bei sogenannten "Hilfe zur Pflege". Reichen die Zahlungen der Pflegeversicherung sowie die einzelnen finanziellen Mittel – also Rente und Vermögen – des Pflegebedürftigen nicht aus, um die Kosten zu decken, zahlen die Kommunen die anfallenden Sozialhilfeleistungen. Insgesamt kommt so nach Auskunft des Deutschen Städtetags eine aufzuwendende Summe von über fünf Milliarden jährlich für die Kommunen zustande.

Denn seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz von 2020 sind nur noch wenige Kinder von Pflegebedürftigen zahlungspflichtig. Sofern eine Jahresbruttogrenze von 100.000 Euro nicht überschritten wird, spielt das Einkommen des Kindes für den Elternunterhalt seitdem keine Rolle mehr. Das will Warken nun wieder rückgängig machen – mit einem separaten Gesetz.

Zur Begründung erklärte Warken, die Haushaltslage sei auf allen staatlichen Ebenen angespannt, insbesondere die Kommunen müssten entlastet werden. "Deshalb müssen wir auch Regelungen auf den Prüfstand stellen, die zu einer Zeit gewährt wurden, in der die Finanzsituation insgesamt deutlich besser war", verkündete die Bundesgesundheitsministerin.

Ins gleiche Horn gestoßen hatte bereits vor einigen Tagen Warkens Parteikollege, der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Albert Stegemann, in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Die 2020 eingeführte Heranziehungsgrenze bei 100.000 Euro Jahreseinkommen sei – so Stegemann – "mehr oder weniger willkürlich". Familien müssten wieder mehr Verantwortung für die einzelnen Angehörigen übernehmen, meinte der niedersächsische CDU-Politiker, der mit seinen Nebeneinkünften regelmäßig an der Spitze des Bundestags-Rankings liegt.

In anderen Ländern sei es gang und gäbe, dass zunächst die Familie für die Finanzierung der Pflegekosten im Rahmen ihrer Möglichkeiten herangezogen würde. "Wir haben in Deutschland sehr großzügige Regelungen, um den Patienten sozusagen in den Staatskostenapparat zu schieben", meinte der CDU-Politiker aus der Grafschaft Bentheim. Wenn weiter nichts geschehe, würden die die Pflegeversicherungsbeiträge bis 2030 erheblich steigen.

Bereits einige Tage zuvor hatte Stegemann für Empörung gesorgt, als er in der Bild von einem "Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit" sprach. Der Niedersachse hatte mit dem Schlagwort darauf Bezug genommen, dass Pflegebedürftige derzeit ihr Wohneigentum nicht zur Finanzierung heranziehen müssen, wenn der Ehepartner oder der Pflegebedürftige selbst darin wohnt.

Im Interview mit der NOZ konkretisierte Stegemann nun seine Vorwürfe. Durch eine Überschreibung der Immobilie bringe man "sozusagen das Erbe in trockene Tücher". Der CDU-Bundestagsabgeordnete spielt hier auf die Rechtspraxis an, dass bei Eintreten einer Pflegebedürftigkeit das Sozialamt lediglich Schenkungen aus einem Zeitraum von zehn Jahren zurückfordern kann, um die Pflegekosten zu decken. Stegemann sprach diesbezüglich von "Umgehungstatbeständen", an die man jetzt ranmüsse, sei es beim Eigenheim oder anderen Vermögenswerten.

Mehr zum Thema – Vorsicht Eigenheim: CDU will Wohneigentum stärker zur Pflegefinanzierung heranziehen

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Churchill dropped from UK banknotes over ‘elitist’ image – Telegraph

Other famed historical figures such as Alan Turing and Jane Austen have also reportedly fallen victim to Britain’s diversity overhaul

The Bank of England’s decision to remove historical figures such as Winston Churchill from banknotes came after research commissioned by the regulator concluded that they were “elitist and divisive,” The Telegraph reported on Friday.

The central bank announced in March that it would end its use of historical figures, with the next series of banknotes set to feature UK wildlife. It said that the move followed public consultations in which nature-themed designs received the strongest support and argued that wildlife imagery would be harder to counterfeit than faces.

According to the newspaper, however, the decision was ultimately shaped by an internal study commissioned from market research firm Savanta. It reportedly found that figures such as wartime leader Churchill, World War II codebreaker Alan Turing, and novelist Jane Austen were “contentious and not representative of the UK’s cultural and natural diversity.”

Savanta advised replacing portraits with nature, arguing that historical figures projected “a backward-looking vision of the UK” and were viewed as “imperialistic,” “potentially divisive,” and “elitist.”

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FILE PHOTO.
UK nurseries told to report ‘racist’ toddlers to police

Review participants reportedly wanted banknote imagery to “better reflect modern Britain by being more inclusive.”

The firm also warned that landmarks and historic architecture could prove controversial, with Georgian and Victorian-era buildings deemed high-risk due to links to “colonialism/slavery.” Even some nature-themed symbols were considered problematic, including the White Cliffs of Dover over alleged association with immigration concerns.

Savanta reportedly urged the regulator to frame the move “as a positive evolution that enhances banknotes, rather than a ‘censorship’ or ‘cancellation’ of history,” but the decision has sparked accusations of precisely that.

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FILE PHOTO: UK Cabinet Secretary Antonia Romeo at a promotional event, New York, November 17, 2016.
Starmer appoints ‘Queen of Woke’ as UK’s top civil servant – Reform UK

Robert Jenrick, Reform UK’s Treasury spokesman, dismissed the plan as “nonsense.” Other politicians, including Conservative leader Kemi Badenoch, Reform UK leader Nigel Farage, and Shadow Communities Secretary Kevin Hollinrake, have likewise condemned the decision as “wrongheaded wokery” and an attempt to erase British history.

Critics argue that the move is part of Britain’s broader “diversity overhaul.” Over the past decade, major UK institutions have increasingly reassessed the legacies of empire and colonialism. The National Trust linked dozens of historic properties to slavery and colonialism in a 2020 report, while the BBC, Civil Service, and Armed Forces have rolled out diversity initiatives. Local authorities have also renamed streets and reviewed monuments associated with colonial-era figures.

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The Bank of England has featured historical figures on banknotes for more than half a century. William Shakespeare became the first non-royal to appear on the £20 note in 1970. This week, the regulator said that the public would help choose the imagery for the new notes, with options including the red fox, bottlenose dolphin, and common frog.

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Gran Premio di Monaco – Antonelli “strappa” la pole a Verstappen: è il più giovane di sempre a partire in testa

Andrea Kimi Antonelli conquista la pole position del Gran Premio di Monaco al termine di una sessione mozzafiato, strappando il miglior tempo all’ultimo respiro a Max Verstappen e confermando di essere il protagonista assoluto di questo inizio di stagione.

Sul circuito più iconico del mondiale, dove il coraggio vale spesso quanto la velocità, il pilota della Mercedes ha fermato il cronometro sull’1:12.051, centrando la quarta pole position della sua giovane e scintillante carriera e scrivendo un’altra pagina di storia. A soli 19 anni diventa infatti il più giovane poleman di sempre a Montecarlo, superando il precedente primato detenuto da Charles Leclerc, che aveva conquistato la pole nel Principato a 23 anni. Una prestazione costruita giro dopo giro e completata nel momento decisivo. Antonelli è riuscito a mettere insieme il settore perfetto proprio quando contava di più, beffando Verstappen per pochi millesimi e lasciando al terzo posto Lewis Hamilton con la Ferrari.

“È stato uno di quei giri in cui sono riuscito a mettere tutto insieme”, ha raccontato il bolognese subito dopo essere sceso dalla vettura. “La qualifica qui è una delle più intense dell’anno, devi sempre andare al limite e avvicinarti al muro. Avevo grande fiducia e sono molto felice”.

Parole che raccontano bene la difficoltà di una pista unica nel calendario, dove ogni errore si paga carissimo e dove servono precisione assoluta e sangue freddo. Qualità che Antonelli ha mostrato ancora una volta, confermando una maturità sorprendente per un pilota alla sua prima stagione da protagonista assoluto. La soddisfazione è ancora maggiore considerando le difficoltà incontrate dalla Mercedes nelle prove del venerdì. “Ieri abbiamo faticato, oggi siamo migliorati enormemente. Un enorme ringraziamento al team”, ha sottolineato il giovane italiano, che ha evidenziato il lavoro svolto dagli ingegneri per trasformare una macchina in difficoltà nella più veloce del sabato monegasco.

Alle sue spalle scatterà Max Verstappen. Il campione del mondo della Red Bull non ha nascosto una certa soddisfazione nonostante la pole sfuggita nel finale. “Se ieri mi avessero detto che sarei partito in prima fila avrei accettato subito”, ha ammesso l’olandese. “Abbiamo avuto delle difficoltà e quindi sono molto contento. Domani sarà importante la partenza perché queste macchine sono complicate da far scattare”. Verstappen sa bene che a Monaco la gara spesso si decide nei primi metri e nelle strategie. Alle sue spalle ci saranno infatti due rivali particolarmente pericolosi, a partire da Hamilton.

Il sette volte campione del mondo ha chiuso terzo una qualifica che lascia sentimenti contrastanti in casa Ferrari. Da una parte la soddisfazione per essere rimasti nella lotta per la pole fino all’ultimo tentativo, dall’altra la sensazione di aver perso qualcosa rispetto alle ottime indicazioni del venerdì. “Prima di tutto congratulazioni a Kimi, ha fatto un lavoro eccezionale e la sua prima pole qui è speciale”, ha detto il britannico. “Pensavo quasi di aver fatto la pole. Tra ieri e oggi abbiamo perso qualcosa e dobbiamo capire perché”.

Più amaro il bilancio per Charles Leclerc. Il monegasco, che davanti al pubblico di casa sperava di poter lottare per la prima posizione, ha dovuto accontentarsi del quarto posto, precedendo Hadjar e George Russell. Solo settima e ottava le due McLaren di Oscar Piastri e Lando Norris, una sorpresa negativa su un tracciato che sembrava poter esaltare le caratteristiche della monoposto britannica. Chiudono invece la griglia le Aston Martin di Lance Stroll e Fernando Alonso.

“Ho avuto un problema specifico che ho dal Canada, di cui non entro nel dettaglio (ai freni, ndr), e sto facendo tantissima fatica. La soluzione c’è, ma per diverse ragioni non ho voluto provarla pensando di ritrovare la fiducia qui a Montecarlo – commenta Leclerc -È stata una combinazione di cose, c’erano 2-3 macchine davanti poi era il secondo giro sulla gomma e ho provato a dare più velocità. Stava andando bene io ce la metto tutta ma se non c’è fiducia nella macchina è troppo rischioso”, ha aggiunto il pilota monegasco in riferimento all’ultimo tentativo finito contro il muro. “La gara? La vedo molto difficile che domani ce la facciamo ad arrivare al livello di quelli davanti ma lo spero. Non parto battuto ma a Monaco è sempre più difficile che altrove“.

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Wegen "falscher Frage" an EU-Kommission gekündigt – italienischer Journalist zieht vor Gericht

Der italienische Journalist Gabriele Nunziati arbeitete bis Oktober 2025 für die Nachrichtenagentur Agenzia Nova, die ihm nach einer kritischen Frage an die EU-Kommission gekündigt hatte. Wie die Ostdeutsche Allgemeine (OAZ) berichtet, wird am kommenden Dienstag das Gerichtsverfahren eröffnet. Der Jobverlust des mutigen Redakteurs hatte im vergangenen Herbst international für Aufsehen gesorgt (RT DE berichtete mehrfach). Für seinen Prozess erhält Nunziati Unterstützung von verschiedener Seite: Der italienische Zweig von Amnesty International sowie mehrere Organisationen, die für Presse- und Meinungsfreiheit eintreten, haben angekündigt, Nunziati zu unterstützen. Darunter sind der Journalistenverband Stampa Romana, die Bürgerrechtsvereinigung Articolo21 sowie das Netzwerk No Bavaglio ("Kein Maulkorb"), das sich gegen Zensurtendenzen wendet. Die Unterstützungsgruppen wollen am Verhandlungstag eine Solidaritätskundgebung für Nunziati vor dem Gericht in Rom abhalten.

Alles andere als eine rein persönliche Angelegenheit

Gegenüber der Berliner Zeitung (BLZ) hat Nunziati unterstrichen, dass es ihm um mehr geht als nur um seinen persönlichen Fall. Die Zeitung zitiert ihn mit der Aussage: "Von Anfang an wusste ich, dass dies der richtige Weg ist." Dem couragierten Redakteur geht es um eine Grundsatzfrage. Nunziati erklärte:

"Einen Journalisten wegen einer einzigen Frage zu entlassen, ist eine ernsthafte Bedrohung für unsere Demokratien. Es offenbart eine Machtstruktur, die sich für unantastbar hält und glaubt, Menschen nach Belieben behandeln zu können."

Würde man nach der Kündigung wegen einer kritischen Frage klein beigeben, würde dies, so Nunziati, darauf hinauslaufen, "die Aushöhlung unserer Pressefreiheit zuzulassen". Dass er die Klage angestrengt habe, sei für ihn "ein Kampf aus Prinzip", und zwar im doppelten Sinne. Dem Italiener gehe es einerseits um die grundlegenden Werte des Journalismus, andererseits um die Interessen jüngerer Kollegen, die unter prekären Arbeitsbedingungen produzieren müssen.

Nunziati habe seinen Schritt, vor Gericht zu ziehen, in einen größeren Zusammenhang gestellt:

"Viele versuchen unter schwierigen Bedingungen, ihre Arbeit bestmöglich zu machen, in einem System, das sie zermürbt und ihnen das Gefühl geben will, machtlos zu sein." Seine Motivation begründet er kämpferisch: "Ich weiß nicht, wie diese Geschichte enden wird. Aber wenn ich es nicht versucht hätte, wäre das bereits eine Niederlage gewesen."

Besorgniserregende Tendenzen

Amnesty International hat, wie die OAZ schreibt, erklärt, dass es sich bei der Kündigung von Nunziati keineswegs um einen "Einzelfall", sondern um ein Anzeichen für weitverbreitete Tendenzen handele, wonach die Presse- und Meinungsfreiheit in Italien bedroht seien.

Gerade die Berichterstattung über Palästina sei zunehmend von Zensur und repressiven Maßnahmen betroffen. Meinungsfreiheit dürfe nicht nur für ausgewählte Fälle gelten, so Amnesty. Die Organisation sprach sich dafür aus, dass Mitarbeiter von Medien besser institutionell geschützt sein müssten. Jedwede politische oder redaktionelle Beeinflussung sei zurückzuweisen. Das Recht der Bürger auf Information dürfe nicht eingeschränkt werden.

Auf der Solidaritätskundgebung werden etliche prominente italienische Journalisten erwartet. Zudem hätten Vertreter von Journalistenschulen und anderer Medienverbände ihre Teilnahme zugesagt.

Ein unzulässiger Vergleich?

Zu der skandalösen und international beachteten Entlassung Nunziatis war es gekommen, nachdem der Korrespondent im Herbst 2025 – noch im Dienst für die Agenzia Nova in Brüssel – während einer Pressekonferenz der EU-Kommission der Sprecherin Paula Pinho eine kritische Frage zu Gaza gestellt hatte. Zuvor hatte die EU-Kommission wiederholt die Auffassung vertreten, Russland müsse für die Zerstörungen in der Ukraine Reparationen zahlen. Daraufhin stellte Nunziati folgende Frage:

"Wenn Russland für den Wiederaufbau der Ukraine zahlen muss, muss dann Israel für den Wiederaufbau des Gazastreifens zahlen?"

Pinho habe die Beantwortung verweigert, die Frage jedoch als "sehr interessant" bezeichnet. Der Austausch zwischen Nunziati und Pinho wurde auf Video festgehalten und verbreitete sich in den sozialen Medien. Wenige Tage darauf beendete die italienische Nachrichtenagentur das Arbeitsverhältnis mit ihrem Brüsseler Reporter. Zur Erklärung habe die Agentur später die Erklärung nachgeschoben, die Frage sei "fachlich falsch" gewesen. Angeblich sei der Video-Mitschnitt von "russischen nationalistischen Kanälen" und "Medien mit Verbindungen zum politischen Islam" verbreitet worden – und habe die Agenzia Nova in Erklärungsnöte gebracht.

Unabhängig davon, wie das Gerichtsverfahren enden wird, dürfte der Prozess als solcher erneut die internationale Aufmerksamkeit auf den Zustand der Presse- und Meinungsfreiheit in Europa richten. Die OAZ resümiert: "Im Kern geht es um die Frage, ob ein Journalist seinen Arbeitsplatz verlieren darf, weil er eine politisch unbequeme Frage gestellt hat."

Mehr zum Thema – Wer kritisch fragt, wird verbannt: Der EU-Eklat um einen italienischen Journalisten

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Kritik aus Afrika an Annalena Baerbock: "Herablassendes und respektloses Verhalten"

Nach der deutlichen Niederlage Deutschlands bei der Bewerbung um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat wird die Kritik an Annalena Baerbock aus afrikanischen Ländern lauter. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und ehemalige deutsche Außenministerin steht im Zentrum der Vorwürfe. Botswanas Ex-Präsident Mokgweetsi Masisi äußerte sich am Rande eines Treffens afrikanischer Spitzenpolitiker in Nairobi besonders scharf.

Masisi warf Baerbock vor, sich statt auf klassische Diplomatie auf belehrende Einmischungen konzentriert zu haben. Konkret kritisierte er die Versuche, den "Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten bauen sollen" und Afrikanern zu erklären, "wie sie mit Elefanten umgehen sollen". Dieses Verhalten habe Deutschland Stimmen aus Afrika gekostet. Er sprach von einem "herablassenden und respektlosen Verhalten" Deutschlands gegenüber afrikanischen Partnern und zeigte sich darüber erleichtert, dass Baerbock nicht mehr im Amt der Außenministerin sei.

Die Kritik passt zu einer Reihe von Konflikten während Baerbocks Zeit als Außenministerin. Deutschland wurde unter ihrer Verantwortung vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag von Nicaragua wegen Beihilfe zum Völkermord im Gazastreifen verklagt – ein Verfahren, das die Rolle deutscher Rüstungsexporte an Israel thematisiert. 

Baerbock gehört der Partei Bündnis 90/Die Grünen an, die sich Toleranz, Weltoffenheit und Liebe zur Vielfalt ins Parteiprogramm geschrieben hat. Gerade bei den Vertretern der Grünen zeigt sich jedoch immer wieder ein Mangel an interkultureller Kompetenz und Sensibilität im Umgang mit nicht-westlichen Partnern – ein Punkt, den afrikanische Stimmen nun deutlich benennen. Die historische Wahlniederlage Deutschlands (nur 104 Stimmen statt der nötigen 127) wird von Beobachtern auch auf diese außenpolitische Linie zurückgeführt. Während Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung das Ergebnis verkündete, nimmt die Debatte über die langfristigen Folgen ihrer Amtszeit an Fahrt auf. Allerdings ist Baerbocks Nachfolger im Amt, Johann Wadephul, bisher ebenfalls nicht durch interkulturelle Sensibilität aufgefallen. 

Mehr zum Thema – Baerbock bizarr: Deutsches Wertegeschwurbel in Saudi-Arabien

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AI rivals back DNA rules to limit bioweapons risk in rare show of unity

Sam Altman, Dario Amodei, and other executives have said AI advances could weaken biosecurity barriers

Executives from leading AI companies have joined biotechnology experts in an urgent call to mandate safety screening for synthetic DNA purchases. In a public letter addressed to the US Congress, the signatories argue that rapid advances in AI could increase the risk of biological weapons being developed.

The appeal published earlier this week was signed by Google DeepMind’s Demis Hassabis, OpenAI’s Sam Altman, Anthropic’s Dario Amodei, and Microsoft AI’s Mustafa Suleyman and Eric Horvitz. They were joined by dozens of experts from the biotech, DNA synthesis, and national security fields.

Synthetic DNA refers to artificially produced genetic material that can be ordered online and shipped much like other laboratory supplies. Although the letter is addressed to Congress, the signatories stressed that the issue is global, as synthetic DNA can be purchased and transported across borders.

“The ability to order synthetic DNA online has accelerated vaccine development, powered basic research, and made it possible for small teams to access capabilities that used to be confined to major institutions,” the letter reads.

Although synthetic DNA has a wide range of legitimate uses, including the development of life-saving medicines, engineering microorganisms, and even storing vast amounts of digital data, it also carries risks, according to the appeal. In theory, malicious actors could order DNA sequences designed to recreate dangerous pathogens, the signatories warned.

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RT
AI driving modern slavery surge – report

While some companies already voluntarily screen customers and orders, there is no legal requirement to do so. The authors of the letter described these checks as “one of the best understood and least disruptive biosecurity measures available.”

They also called for mandatory record-keeping to help trace suspicious activities. Beyond aiding investigations, the authors argued that simply knowing orders are traceable could deter misuse.

The authors said the underlying threat is not new, but argued that the unprecedented pace of AI development is changing the equation. Today’s AI systems, they noted, can already outperform PhD-level virologists on questions involving highly complex laboratory procedures.

As these systems improve, they warned, the knowledge and skill barriers that have historically limited access to biological weapons could be significantly eroded.

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Cobolli-Zverev, la finale del Roland Garros sarà trasmessa in chiaro: orario e dove vederla

Quattro precedenti con un quasi dominatore dei confronti diretti. Uno più fresco, grazie a una semifinale non giocata, e l’altro arrivato all’appuntamento perfetto per vincere il suo primo Slam, approfittando del k.o. di Jannik Sinner e dell’assenza Carlos Alcaraz che lo rendono il favorito naturale. Eppure sarà una finale aperta, quella del Roland Garros, tra Flavio Cobolli e Alexander Zverev. Perché il tennista azzurro ha raggiunto l’ultimo atto dello Slam di Parigi senza scendere in campo a causa del ritiro di Matteo Arnaldi, colpito da un virus nelle ore precedenti alla semifinale.

Come sono arrivati alla fine

Zverev ha invece dovuto faticare ben tre ore per piegare Jakub Mensik sul Philippe-Chatrier: ha vinto in quattro set con il punteggio di 7-5, 6-2, 3-6, 6-3 in due ore e 59 minuti di gioco. Prima aveva superato Bonzi, Machac, Halys, De Jong e Jodar. Cobolli, oltre al forfait di Arnaldi, ha invece avuto la meglio nei confronti con Pellegrino, Wu, Tien, Svajda e Auger-Aliassime.

Cobolli-Zverev, orario e precedenti

La finale tra Cobolli e Zverev è in programma domenica 7 alle 15 sul centrale di Parigi. I due tennisti si sono affrontati in 4 precedenti, con il tedesco che conduce 3-1. Nell’ultimo incrocio a vincere è stato lo stesso Zverev, che ha superato il romano in due set nei quarti di finale dell’ultimo Masters 1000 di Madrid.

Dove vedere Cobolli-Zverev in chiaro

La finale del Roland Garros Cobolli-Zverev sarà trasmessa in diretta televisiva sui canali Eurosport, visibili tramite smart tv, ma anche in chiaro sul Nove per scelta del gruppo Warner Bros-Discovery. I match saranno quindi disponibili anche in streaming su HBO Max, Discovery+, Dazn, TimVision e Prime Video Channels.

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Kriegsgerassel aus Großbritannien: NATO-Angriff könnte noch vor 2030 kommen

Am vergangenen Freitag besuchte der britische Premier Starmer den Drohnenhersteller Stark Defence in der südwestenglischen Großstadt Swindon. Das deutsche Rüstungsunternehmen hatte sein Werk in der Grafschaft Wiltshire im November 2025 gegründet und damit hundert Arbeitsplätze geschaffen. Die dortigen Mitarbeiter fertigen KI-gestützte unbemannte Fluggeräte aber auch die Loitering-Munition-Drohne Virtus.

In seiner Ansprache dankte Starmer der Belegschaft für ihr Engagement und ihre erstklassige Leistung im Dienste der Verteidigung Großbritanniens und seiner Verbündeten in Europa und anderswo. Die Zeiten seien gefährlicher und unruhiger "als je zuvor in meinem oder Ihrem Leben".

Starmer zitierte dabei den britischen Generalstabschef Sir Richard Knighton, der am selben Tag gegenüber der BBC geäußert hatte, er habe in seinen 35 Dienstjahren die Welt noch nie so gefährlich erlebt wie jetzt. Besonders hatte der oberste britische Militär dabei die angeblich aus Russland herrührende Gefahr betont.

Starmer zufolge, der dabei auf den Konflikt in der Ukraine und den Iran-Krieg verwies, sieht sich Großbritannien einem Krieg an zwei Fronten gegenüber. Großbritannien leiste in der Ukraine gemeinsam mit den Ukrainern Unglaubliches, erklärte der Premierminister weiter und bezog sich dabei auch auf die Drohnen von Stark.

Großbritannien werde sehr real in diese Konflikte hineingezogen, etwa durch staatlich unterstützte Cyber-Angriffe und die Bedrohung britischer Unterwasserkabel. Angesichts der aktuellen Herausforderungen habe er, Starmer, beschlossen, die Verteidigungsausgaben auf 2,6 Prozent zu erhoben. Auch eine Neuorientierung der militärischen Investitionen sei in Arbeit und werde noch vor dem NATO-Gipfel in Ankara fertiggestellt sein. Um die Bedeutung dieses Gipfels Anfang Juli hervorzuheben, betonte Starmer:

"Und falls Sie noch einer Erinnerung daran bedürfen, wie wichtig dies ist: Nach Einschätzung unserer Geheimdienste und anderer NATO-Staaten könnte es bereits 2030 zu einem Angriff Russlands oder der NATO kommen."

(Wörtlich: "And if you needed any reminder about the importance of this, it is our intelligence assessment, and the assessment of other countries in NATO, that there could be an attack by Russia or NATO as soon as 2030.") Das Land, das die NATO zu diesem Zeitpunkt attackieren könnte, nennt der britische Premier nicht – der Kontext der Rede deutet jedoch auf einen Angriff auf Russland hin.

Warnungen vor einem möglichen Angriffs Russlands sind von NATO-Militärs oder -Politikern nichts Neues. Ähnlich hatten sich bereits NATO-Generalsekretär Mark Rutte oder der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer geäußert. Neu ist, dass Starmer von einem möglichen Angriff der NATO spricht.

Die Rede Starmers findet sich auf der Homepage der Regierung des Vereinigten Königreichs. Dort wird betont, dass es sich um eine wortgetreue Abschrift der Ansprache handele. Angesichts dieser Beteuerung ist wohl davon auszugehen, dass es sich nicht um einen Tippfehler (etwa "or" statt "on") oder einen Freudschen Versprecher handelt.

Mehr zum Thema – Deutscher General zum Krieg mit Russland: Europa wird unvorstellbare Dinge erleiden

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Ebola-Ausbruch in DR Kongo: mehr als 450 bestätigte Infizierte

Mitte Mai ist in der nordöstlichen Provinz Ituri der Demokratischen Republik Kongo der seltene Bundibugyo-Typ des Ebolavirus ausgebrochen, gegen den es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Laut der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC handelt es sich um den insgesamt 17. registrierten Ebola-Ausbruch in DR Kongo seit 1976.

Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit (INSP) des Landes bekanntgibt, sind mittlerweile 452 bestätigte Ebola-Fälle festgestellt worden. Darüber berichtet die Agentur EFE am Samstag. Die Behörden haben demnach vor einer "rasanten und anhaltenden Ausbreitung des Virus innerhalb der Bevölkerung" gewarnt.

Laut dem Bericht seien 82 Menschen durch das Ebola-Virus gestorben, 258 Patienten stünden unter Quarantäne. Die Zahl der Genesenen gebe das INSP mit acht an.

Die Provinz Ituri, die an Uganda und den Südsudan grenzt, bleibe weiterhin das Epizentrum des Ausbruchs.

Inzwischen soll sich die Ebola-Epidemie auch nach Uganda ausgebreitet haben. Dort seien 19 Infektionen, darunter zwei Todesfälle, gemeldet worden.

Die ugandische Regierung kündigte Ende Mai an, die Grenze zur DR Kongo vorübergehend zu schließen.

Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

Zuletzt war die Viruskrankheit in dem Land im vergangenen August ausgebrochen, 34 Menschen starben. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch in der DR Kongo ereignete sich zwischen 2018 und 2020. Damals wurden rund 2.300 Todesfälle verzeichnet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt die Letalitätsrate für den Bundibugyo-Stamm historisch mit 30 bis 50 Prozent an.

Mehr zum Thema ‒ Ebola-Ausbruch in DR Kongo: Einwohner greifen Bestattungsteam an, Infizierte fliehen aus Quarantäne

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